Mit dem Film "Gott vergibt - Django nie", auch bekannt unter dem Titel "Gott vergibt - wir beide nie", kam 1967 der erste der Western-Triologie von Regisseur Giuseppe Colizzi in die Kinos. Auch war es der erste Film des Duos Terence Hill aka Mario Girotti und Bud Spencer aka Carlo Pedersoli, wo sie gemeinsam zu sehen waren. Es folgten noch die beiden Fortsetzungen, natürlich wieder mit Hill/Spencer in den Hauptrollen, "Vier für ein Ave Maria (1968)" und "Hügel der blutigen Stiefel (1969)". Was einen sofort ins Auge sticht ist, das es sich hier um einen ernsthaften Spaghettiwestern handelt. Hier ist kein Raum für flotte Sprüche oder wie man sie aus späteren Filmen des Duos her kennt, das bei den Actionszenen schon mal einige lustige Einlagen präsentiert werden. Nein hier geht es knallhart zur Sache. Es gibt sehr viele Shoot-Outs und auch auch mit der Faust werden Probleme behoben. Auch eine Folterszene an dem Duo ist zu sehen. Die Location kommt schön dreckig herüber, wie es sich für einen guten Italowestern gehört. Als Bösewicht sehen wir einen gut aufgelegten Frank Wolff, wobei ich mir etwas mehr Screentime für ihn gewünscht hätte. Die Geschichte ist einfach, aber sehr gut umgesetzt worden. Vor allem zum Anfang wird mit Rückblenden gearbeitet, wo man etwas über das Verhältnis zwischen Django (Terence Hill) und Bill St. Antonio (Frank Wolff) erfährt. Der Streifen weiss von Anfang bis zum Ende zu unterhalten. Es gibt tolle Kameraeinstellungen, vor allem im Showdown zwischen Hill und Wolff, als die Kamera immer wieder hin und her wechselt zwischen den Augen, der beiden Protagonisten. Ein toller Western, den ich nur empfehlen kann.