Review

Wie eine eigentlich simple Story und verschiedene Charaktere in 91 Minuten durcheinander gwürfelt werden, zeigt auf eine geniale Weise „Wer hat, der hat“ (Der Chaos-Expreß).
Wer jetzt glaubt, einen Abklatsch des Gene Wilder / Richard Prior Films „Trans-Amerika-Expreß“ vor sich zu haben, liegt völlig daneben. Das einzige, was beide Filme gemeinsam haben, ist die Tatsache, das beide einen Teil der Laufzeit in einem Zug spielen.
Turbulent geht es schon los, wenn Micheal Rangelhoff (Micheal O’Keefe) vor der Damenrollerderby-Mannschaft flüchtet. Dieses Tempo hält der Film zwar nicht durch, aber er leistet sich auch keine großen Längen. Jedesmal, wenn er K.O. geschlagen wird, wird durch Rückblenden sein Adoptivvater Century (Louis Gossett jr.) eingeführt, der erst nach ca 40 Minuten Film auftreten darf.
In einigen kleinen Nebenrollen gibt es immer wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen, wie z.B. Brian Dennehy und in seiner wahrscheinlich ersten Filmrolle......tätätäää: Jim Carrey, der damals schon sehr gut den Dämlichen spielen konnte. Und genial ist John Schuck (bekannt als Herman Munster aus der neueren The Munsters Serie und aus Ritter der Dämonen) als leicht trotteliger Sheriff.
Abgesehen von verschiedenen Wortverdrehern und Verwechslungen regiert hier der Slapstick, trotzdem wird verhindert, das der Film ins alberne abrutscht. So bleibt eine erstklassige Komödie mit guten Schauspielern und ein Pflichtfilm für alle, die von sich behaupten, Sinn für Humor zu haben.

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