Misa Kuroi ist eine junge Hexe und ihr Onkel arbeitet in der Pathologie, wo sie sich jeden Nachmittag aufhält. Eines Tages bekommt der Onkel einen neuen Fall eingeliefert, eine weibliche Leiche, bei der alle Zellen zerstört sind. Sie soll in der Sekunden des Sterbens Misa´s Namen gesagt haben. Die Autopsie ergibt, dass Parasiten ihren Körper zerfressen haben. Misa findet ein Skript eines Theaterstückes, was sie zu einer Theatergruppe von Schülerinnen führt.
Das auffälligste am dritten Teil um die weiße Hexe Misa ist schon mal, das man die Hauptdarstellerin ausgetauscht hat (kann man aber verkraften, sorry, die meisten Asiaten sehen für mich eh beinahe gleich aus). Auch die Figur von Misas Onkel ist neu dabei und sorgt als naja sagen wir mal etwas abgedrehter Pathologe ein wenig für humorige Einlagen, die sogar wirklich amüsant ausfallen. Weniger Mühe gab man sich allerdings beim technischen Equipment, das nicht einmal mehr Fernsehniveau hat und in sehr vielen Szenen sieht man nur schwammiges etwas, wenn der Beleuchter wahrscheinlich mal wieder zuviel Sake eingeworfen hat.
Auch bei der Story zeigt man sich nicht von der kreativen Seite, sondern spielt hauptsächlich den ersten Teil nach und wirft dazu noch etwas Lovecraft in die Suppe. Misa landet hier in einer Theater AG, die wohl zu den schlechtesten ihrer Zunft gehören dürfte (oder die Darstellerinnen sind so extrem gut schlechte Darstellerinnen zu spielen). Diese planen in einem Sommercamp ihr neues Stück weiter zu proben. Da haben wir dann wieder die isolierte Location, natürlich ist eine der sieben Mädels wieder mit den bösen Mächten im Bunde und unsere Schnuckis müssen eine nach der anderen in den großen Theatervorhang beißen. Wie gesagt, hatten wir schon alles.
Beworben wurden die Mangaverfilmungen ja anfangs als harte Version von Buffy und das kann man so eigentlich auch durchwinken. Es fließt hier zwar deutlich mehr an Blut, aber es ist auch nichts dabei was die übliche 16er Freigabe sprengen würde. Da ist die anfängliche Autopsie fast noch das ekligste im Programm. Qualitativ ist Dark Angel dafür ein erneuter kleiner Rückschritt. Spannung ist hin und wieder mal da, meistens ist man aber doch eher froh, wenn man eine der dummen Tussen aufgrund Terminierung nicht mehr ertragen muß. Teil vier gibt's heute Abend und wenn ich mich richtig erinnere, wird's da richtig übel.
5/10