Review

„Fatigue“ist etwas merkwürdig,man könnte ihn einerseits schlicht als doof bezeichnen,andererseits als interessant.

Mitchell lebt in einer heruntergekommenen Bleibe und weiß wenig mit seinem Leben anzufangen,bis eines Tages der Ganove Eddie bei ihm auftaucht.
Mitchell soll für ihn als Kurierbote arbeiten.
Er nimmt den Job an und zunächst läuft alles gut.Dann läuft bei einer Übergabe zweier Gangs
alles aus dem Ruder,Mitschell gerät zwischen die Fronten und muß fliehen – mit einem kleinen Beutel Diamanten…

Eine simple Story,die an einigen Stellen recht unorthodox umgesetzt wurde,was durchaus positiv zu werten ist.Etwas hanebüchen ist die Entwicklung der Hauptfigur schon und logisches Verhalten ist an einigen Stellen auch nicht zu erwarten.
Dennoch entwickelt man im Lauf der Zeit gewisse Sympathien mit Mitschell,der ständig versucht der „Fatigue“(Erschöpfung) zu entgehen.
Was den Streifen hervorhebt,liegt fernab der üblichen Hollywoodklischees,lange und stille Szenen wechseln sich ab mit wilden Kamerafahrten und hektischen Schnitten,streckenweise wird lange Zeit nicht gesprochen und es entsteht eine recht unwirkliche Atmosphäre.

Ein paar derbe Gewaltszenen könnten dem ein oder anderen Splatterfreund gefallen,die recht drastisch aber nicht aufdringlich ausfallen.
Der Film ist nicht unspannend,aber auch strange und bestimmt nicht jedermanns Sache.
6 von 10 Punkten

Details
Ähnliche Filme