Alle Kurzkommentare


3

Da haben wir ja mal ein strunzdoofes Exemplar von einem Monsterfilm. Sämtliche Klischees über ein durch den Wald stapfendes und Wanderer stalkendes Untier wurden eingebaut, von anderen abgedroschenen Genrekonventionen wie der fauchenden Katze, die von irgendwo herausgesprungen kommt, oder den unvernünftigen Abenteurern, die ihr Leben verlieren, ganz zu schweigen. Dabei ist es gehuppt wie gesprungen, ob es sich bei dem Biest um einen Dämon, Bigfoot oder Werwolf handelt - das vom Design her an den Killer aus JEEPERS CREEPERS erinnernde Ungeheuer agiert vollkommen vorhersehbar und wird eh kaum gezeigt, weil der Gummstrampelanzug für den Stuntman so billig ausschaut. Aber zunächst muss die extrem langatmige erste halbe Stunde, in der die in Selbstmitleid schwelgende Hauptfigur sich zu kitschiger Gitarrenschmalzmusik dem Alk hingibt, überstanden werden - erst dann geht es los!

7

Ich war skeptisch. Dann zeigte die Kamera die ersten Bilder. Die Naturkulisse ist echt ein Hingucker - und man sieht den Wald vor lauter Bäumen. Die Hauptperson wird mittels Vergangenheits-Flashbacks für Zuschauer greifbar. Glücklicherweise hält man sich mit den Creature-FX ein wenig zurück. So sieht man das Monster erst im letzten Drittel des Films. Es gibt einiges an Gore und Splatter light. Die Story ist schlicht - aber mit Überraschungen! Letztendlich ist der Film ein gutes B-Movie, das sympathisch ist und bis zum Ende durchgängig zu unterhalten weiß. Fazit: Im Wald der Kreatur hat nicht nur die Hauptdarstellerin Holz vor der Hütte.

7

Eigentlich ein ganz ordentlicher DVD-Film. Die Schauspieler sind nicht weiter bekannt und können einen auch nicht besonders großartig begeistern. Dafür sind die Effekte des Dämonen immerhin recht nett gelungen, auch wenn diese nicht Ansatzweise mit manch Effekten aus Kinofilmen mithalten können. Was jedoch wirklich gut zu vermerken ist, ist die Musikunterlegung in manchen Szenen, die sehr passend und auch überzeugend klingt. So zum Beispiel eine Melanchonische Melodie oder ein sanfter Gesang bei Schicksalsschlägen. Alles in einem ein recht ordentlicher Film, den man sich zumindest zum Langeweilevertreib einmal anschauen kann! 7/10 Punkte!

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