Endlich mal wieder eine Hollywoodproduktion mit einer fesselnden Story.
zur Story:
eine angehende Krankenschwester (K.Hudson) ist frustriert über die Abfertigung totkranker Menschen im örtlichen Hospital. Frustriert bewirbt sie sich über eine Zeitungsannonce als Pflegerin eines Schlaganfallopfers in einem Landhaus in den Sümpfen von New Orleans. In diesem Haus lebt ein älteres Ehepaar. Eingestellt wird sie von einem jungen Wohnungsmakler.
Nach anfänglichen Mißtrauen seitens der Dame des Hauses entscheidet man sich für die Anstellung der Krankenschwester. Diese fühlt sich von der neuen Aufgabe herausgefordert und entwickelt eine starke Fürsorglichkeit für den vom Schlaganfall an den Rollstuhl gefesselten kaum bewegungsfähigen Mann, der nicht mehr fähig ist zu sprechen.
Erste Ungereimtheiten offenbaren sich bei der erkundung des Hauses, es existieren keine Spiegel in den Räumen. Die Vorbesitzer hatten eine undurchsichtige Vergangenheit. Der an den Rollstuhl gefesselte Pflegebedürftige scheint nicht komplett bewegungsunfähig zu sein und versucht der Krankenpflegerin ständig etwas mitzuteilen. Auch greift er sie urplötzlich ans Handgelenk und versucht ein es Nachts aus dem Fenster zu fliehen. Desweiteren erhält unsere Titelheldin einen Generalschlüssel für die Zimmer des Hauses der jedoch für eine Tür am Dachboden nicht passt.
Natürlich gelingt es ihr in dieses "geheime" Zimmer zu gelangen und stößt dort auf ein Geheimnis......
Ich möchte jetzt nicht weiter spoilern da ich sonst zuviel von der Spannung des wirklich gelungenen Films nehmen würde. Am besten man sieht ihn völlig unvoreingenommen und lässt sich von der spannenden Story fesseln.
Der Film baut eine ständige Spannungskurve auf die sich bis zum überrschenden Ende immer weiter steigert und dem Zuschauer in der Auflösung des ganzen sehr überrascht.
Wer richtigen Horror mit hohen Blutgehalt erwartet wird sehr entäuscht sein. Dies bietet der Film keineswegs. Vielmehr spielt der Film mit vielen Mysterie Elementen und versteht es durch Spannung und einer wohldosierten Portion Aktion den Zuschauer bestens zu unterhalten. Natürlich zuckt man auch an mehreren Stellen mal richtig schön zusammen wenn etwas unvorhergesehenes passiert was den Thrillfaktor und die Spannung verstärkt.
Handwerklich ist Iain Softley ein spannender Mysteriethriller gelungen der zwar mit Klischees spielt, diese jedoch gekonnt auf den Punkt bringt. Horror gibt es so gut wie keinen, eher leichten Grusel und eine Portion Thrill. Die Story selbst ist sehr gut und spannend umgesetzt.
Der Kameramann versteht sein Handwerk und taucht die Geschehnisse in schöne Bilder. Auch gibt es einige Kamerafahrten durch Räume und Schlüssellöcher die mir persönlich gut gefallen haben.
Die Schauspieler machen ihre Sache gut, einzig der Makler wirkt etwas hölzern was aber zu seiner Rolle passt.
Fazit: ein gelungener Mysteriethriller der sich durch Story und Kameraführung positiv von der breiten Masse an Hollywoodschund abhebt. Wer auf Storys im Stil von Shyamallans Filmen (sixth sense) steht wird auch hieran Gefallen finden. Besonders der Schluß ist sehr gelungen.
9/10