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"Der verbotene Schlüssel" handelt von einer Krankenpflegerin, die einen Job in den Sümpfen bei New Orleans annimmt. Hier soll sie einen alten Mann pflegen, der einen Schlaganfall erlitten haben soll, nachdem er auf dem Dachboden war. Seine Frau kann sich wohl nicht mehr alleine um ihn kümmern. Doch schnell merkt die Krankenpflegerin das irgendwas nicht stimmt. Die Frau benimmt sich mitunter merkwürdig. Der Mann scheint vor irgendetwas Angst zu haben. Und was verbirgt sich hinter der Tür auf dem Dachboden, der einzigen Tür den sie mit ihrem Generalschlüssel nicht öffnen kann? Und gibt es einen Zusammenhang zu den Voodoozaubereien in der Region?

Diese Fragen werfen sich dem Zuschauer in den ersten 20 Minuten ca. auf und scheinen eine spannende Gruselstory zumindest aber einen handfesten Thriller zu versprechen. Je weiter Kate Hudson mit ihren Forschungen jedoch stöst desto weiter nimmt auch die Spannung ab. Ohne zuviel zu verraten, aber bei dem Film handelt es sich NICHt um einen Horrorfilm auch wenn er am anfang einer zu sein scheint. Und sollte er als einer geplant gewesen sein, ist meine Bewertung sogar noch zu gut!
Im Gegensatz, die Spannung die am Anfang erzeugt wird, verläuft sich im Sande und spätestens wenn Kate Hudson anfängt selber Mixturen für Voodoozaubereien zuzubereiten wird der Film nur noch albern! Die Filmmusik versucht zwar noch Spannung zu erzeugen, was aber komplett misslingt, die Story wird immer blödsinniger und absurder im Laufe des Films, was in einem Finale endet, das dann nur noch peinlich ist! Das einzige was diesen Film zum Schluss noch einigermassen hochhält ist die ordentliche schauspielerische Leistung von Kate Hudson und John Hurt vor allem,sowie die überraschende Wendung ganz zum Schluss, die (auch wenn man den Rest des Films vergessen kann) dann doch wieder genial ist.
Was bleibt ist ein misslungenes, albernes Horror/Thriller filmchen, das jedoch weder spannend ist (ausser in den ersten 20 Minuten), noch sonstwie überzeugen kann

Aufgrund der ersten 20 Minuten, der akzeptablen schauspielerischen Leistung und der guten überraschenden Wendung am Schluss reichts noch so für 3/10 Punkten!

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