Review

(Nicht ganz) Wasserfest 

Was sich im Originaltitel liest wie ein weiterer Italo-Endzeit-Billo taucht dann ebenso in Jules Verne'ige Sphären ab… Ein Tauchteam gelangt im Bermudadreieck nach einem Angriff durch einen Riesenoktopus durch eine tiefe Höhle in die „untergegangene“ Stadt Atlantis - zu einer faszinierenden und hochentwickelten Zivilisation, urzeitlichen Tierwesen und mysteriösen Bauten…

Echte Perlentaucher…

Der deutsche Titel gibt schon eher die Richtung an - „Tauchfahrt des Schreckens“ ist ein Stimmungsfilm. Man muss in der richtigen, naiven und unerfahrenen Mood sein, um damit nicht baden zu gehen. Etwas „Logan’s Run“, etwas Nautilus, etwas „Jason & die Argonauten“. In diesem Sog. Nur deutlich bezahlbarer, greller und platter. Entweder man sieht’s mit Kinderaugen oder als trashiges Abenteuer mit Riesenechsen und Unterwasserburgen. Monster, Blubber, Fish-out-of-Water, Schmarn. Alles dabei. Von nichts zu viel. Von viel zu wenig. Wie man's sehen will. Als Kind bin ich ihm (leider) nie über den Weg gelaufen. Dann wäre ich womöglich gnädiger. So musste ich doch eineinhalb Augen zudrücken, um nicht gänzlich verloren zu sein. Steife Kulissen, wenig zu umschiffen, dazu müsste man schon kiffen… 

(Bei) Tausend Geilen unter dem Meer 

Fazit: Humanoids From The Deep mal anders… Kein Stop Motion, eher stop the Ocean… Dagegen wirken „Barbarella“, „Aquaman“ oder „Zardoz“ fast würdig. Wellenbrecher und Pellenstecher. Fabelwesen und Thekentresen. Glitzergewand außer Rand und Band. 

Details
Ähnliche Filme