Mit „Lebendig begraben“ hat Roger Corman einen brillanten Film abgeliefert, in dem Ray Milland in der Hauptrolle glänzt.
Guy Carrell (Ray Milland) leidet an einem großen Problem. Nachdem er denkt, dass ein Vater lebendig begraben wurde, quält ihn nur noch der Gedanke, dass auch er lebendig begraben werden könnte. Darunter leidet auch seine Ehe zu seiner Frau Emily.
Carrells Wahnsinn geht soweit, dass er sich ein eigenes Mausoleum bauen lässt mit einer Menge von Fluchtmöglichkeiten. Da seine Frau unter diesen Umständen nicht leben kann, stellt sie ihm vor ein Ultimatum, sie oder seine Krankheit.
Carrell macht eine Art Therapie mit einem befreundeten Arzt und scheint geheilt. Doch alles kommt anders...
Der Film ist eine wahre One-Man-Show von Ray Milland. Milland spielt sehr überzeugend den an angeblich Katalepsie leidenden Guy Carrell. Man nimmt Milland die Rolle des kranken Menschen sofort ab, da Milland absolut überzeugt wie in vielen seiner Filmen.
Dabei gibt es gewohnt gruselige Bilder aka Nebel auf Friedhöfen usw. Dazu kommt das wahrlich geniale Mausoleum von Carrell, man muss es mit eigenen Augen gesehen haben, besonders die stolze Präsentation von Milland.
Der Film heißt nicht umsonst „Lebendig begraben“, also kann man sich denken, was passiert, aber wie und warum, das sollte man sich ansehen. Das Finale kann man als Horror oder Grusel pur abstempeln, es kommt wirklich sehr gut rüber.
Fazit: Ein sehr gelungener Gruselfilm mit einem überragenden Ray Milland. Für Gruselfreunde an dunklen Abenden genau das Richtige. Absolut empfehlenswert.