Review

Mit ?Die Verfluchten? hat Roger Corman einen weiteren Gruselklassiker geschaffen, mal wieder mit Vincent Price in der Hauptrolle.


Philip Winthrop (Mark Damon) ist auf dem Weg zum Hause Usher. Er will seine Verlobte Madeline (Myrna Fahey) besuchen.
Doch schon an der Tür wird Philip vom Diener des Hauses, Bristol, abgewimmelt mit der Begründung, seine Verlobte wäre ans Krankenbett gefesselt.
Philip aber gibt sich nicht zufrieden damit und lässt sich zu Madelines Bruder bringen, Roderick Usher (Vincent Price).
Auch Roderick will Philip nicht zu Madeline lassen, ferner wirkt Roderick selbst sehr zerbrechlich. Roderick erzählt immer was von einer Krankheit, die ihn und Madeline befallen hat. Auch kann sie das Schloss nicht verlassen. Roderick legt Philip nahe, sofort das Schloss zu verlassen.
Doch Philip bleibt, und so wird er immer tiefer in den Sumpf des Hauses Usher gezogen. Nicht nur Roderich Usher wird immer seltsamer und quasi verrückt, auch das Haus scheint alles andere als ungefährlich zu sein...


Trotz der relativ kurzen Laufzeit weiß der Film zu gefallen und zu fesseln. Man erlebt hier quasi einen filmlangen Dialog oder besser gesagt Zweikampf zwischen Vincent Price und Mark Damon.
Je länger der Film dauert, desto mehr kommt man hinter das Geheimnis des Hauses Usher und seiner Bewohner bis zum großen Finale, welches auch heute noch sehr beeindruckend ist in seiner Darstellung.

Leader ist hier natürlich wieder mal Vincent Price, der den Roderick Usher wie gewohnt genial rüberbringt, auch der ganze Wahnsinn und Schmerz, der in Roderick steckt.

Ferner hat man im Film eh einen guten Überblick über die Charaktere, da es im Film eigentlich nur vier explizite Darsteller gibt. So hat man genügend Zeit, sich mit jedem zu beschäftigen, während die Story langsam aufgebaut wird.

Der Film basiert natürlich wie so oft bei Corman, auf einer Geschichte von E. A. Poe. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen.


Fazit: ?Die Verfluchten? ist ein wunderbarer Gruselfilm mit einem in meinen Augen sehr genialen und verstörenden Finale, in dem es keinen Gewinner gibt. Ansehen!

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