... abends noch in der Werkstatt, um den Frack für den Bürgermeister fertig zu nähen. Doch nachts beginnen seine Fantasien mit ihm durchzugehen und er schneidert sich den Frack selbst auf den Leib. Als am Morgen sein Chef den Bürgermeister empfängt, um ihm das gute Stück anzuziehen, kann Wenzel die Katastrophe nicht mehr verhindern und wird achtkantig rausgeschmissen – ohne Geld, nur mit dem Frack und wenigen Habseligkeiten bei sich.
Schwermütig sieht er in dem kalten Winter seinem Tod entgegen. Ein Puppenspieler (Erich Ponto), der den armen Wenzel versucht hatte zu trösten, sieht eine Kutsche halten und überzeugt den Kutscher davon, dass es sich bei dem Schneidergesellen um eine hochstehende Persönlichkeit handelt. Dieser glaubt darauf, in ihm den russischen Grafen zu erkennen, den er abholen sollte, aber nicht angetroffen hatte. Wenzel will zuerst nicht einsteigen, bis ihn Nettchen (Hertha Feiler), deren Kutsche verunglückt war, bittet, sie in die Nachbarstadt mitzunehmen. Er willigt ein und erzeugt mit seiner Ankunft große Aufregung unter den Bürgern und Honoratioren…