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Eine weitere Literaturverfilmung, die ich nicht überragend finde. Immerhin ist Heinz Rühmann - obwohl ich ihn auch für einen dieser gnadenlos überbewerteten deutschen Schauspieler halte, bei denen ich den ganzen Kult nie nachvollziehen werde - um einiges angenehmer als Jahrzehnte später ein Harald Juhnke. Außerdem macht er als zackige Befehle in der blauen Uniform kläffender Pseudohauptmann keine schlechte Figur und verleiht dem Schuster Voigt in den nachdenklicheren Momenten etwas mehr Tiefe. Was mir gar nicht gefällt und was ich bei alten deutschen Filmen nie verstehen werde, ist das meist schrille Geplärre der Darstellerinnen, die stimmlich scheinbar immer gegen die schlechte Tonqualität (?) anzukämpfen versuchen. Zwar gibt es davon in dem Fall nicht allzu viel, weil keine Frau eine zentrale Rolle in dem Stück spielt - und doch ist der Mist vorhanden.