Review

"Submerged" ist ein weiterer Steven Seagal Film, den ich sehr zwiegespalten entgegensehen musste. Der Anfang beginnt recht vielversprechend, obwohl Seagal hierbei noch nicht einmal mit von der Partie ist. Fans brauchen sich aber keine Sorgen zu machen, nach knapp einer Viertelstunde ist er auch mit von der Partie. Schauspielerisch bekommt man eher Durchschnittsware geliefert.

Das Thema das Filmes, Gedankenkontrolle, ist an sich sehr interessant und kann zu Beginn auch noch begeistern. Irgendwie verliert sich dann aber die Geschichte immer mehr und wird nicht straff genug weiter erzählt. Viel schlimmer sind allerdings die Bildeindrücke, welche der Streifen bei mir hinterlassen hat. Nichts gegen innovative Ideen. Wenn es um die Gehirnwäsche bei verschiedenen Personen geht, und diese Leute mit Hilfe eines Codes aktiviert werden, kann man das Bildgeflacker noch akzeptieren. Hier passt es auch gut. Irgendwie schien der Regisseur oder Schnittmeister aber seinen Spaß damit gehabt zu haben, so dass einem nach diversen Bilderfluten und Flackerorgien beinahe die Augen herausfallen. Ich hatte hier schon beinahe den Verdacht, dass man selbst einer Art Gehirnwäsche unterzogen werden sollte.

Natürlich gibt es auch ein paar Actionszenen zu bewundern. Am Anfang wirklich gut umgesetzt, lassen die Actionszenen immer mehr nach und werden auch immer unglaubwürdiger (ich denke da vor allem an die Szene, in welcher Seagals Trupp eine ganze Armee platt macht...) , bevor sie sich am Ende doch noch mal steigern. Neben ein paar Shootouts und Kämpfen, darf man dann noch eine recht unspektakuläre Verfolgungsjagd betrachten.

Kurz zusammengefasst hat der Film eine tolle, aber schlecht umgesetzte Story mit auf Dauer nervenden Bildern. Zwischendurch wird man aber zum Glück mit teilweise sehr guten, aber auch unspektakulären Actionszenen bei Laune gehalten. "Submerged" kann man sich durchaus mal ansehen, aber von Seagal haben wir schon wesentlich besseres (aber auch schlechteres) gesehen!
durchschnittliche 5 Punkte

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