Steven Seagals Auftritt ähnelt dem Einmarsch eines Boxers. Umsäumt von ebenso starken Männern, ertönt Rockmusik, wenn der Actionheld aus dem Halbdunkel taucht. Erst bei näherem Hinsehen erkennt man, dass Seagal Handschellen trägt und die starken Männer an seiner Seite Gefängniswärter sind. Seagal "der Fels" ist Chris Cody und als anerkannt bester Kämpfer der Welt einem durchgeknallten Geheimagenten auf den Fersen. Ein Mediziner verwirrt gezielt Amerikas Elitesoldaten. Cody soll es richten. Auf bewährt handgreifliche Art zeigt er uns, dass er seit "Alarmstufe: Rot" nichts verlernt hat und noch immer der eindrucksvollste Messerkämpfer der Filmgeschichte ist.
Sein neuer Kracher "Submerged", der unter der Regie von Anthony Hickox steht, ist bei weitem kein billiger Film. Es gibt aufwändige Actionszenen, Verfolgungsjagden mit Hubschraubern und ein Gefecht in der Oper. Seagal alias Cody bekommt es gleich mit zwei Widersachern zu tun und in seiner Mannschaft sorgen skurille Mitstreiter für einen hohen Unterhaltungswert. Und noch einen Vorzug hat das Werk: "Es endet nicht wie die üblichen Seagal-Filme".
Fazit: Unser beliebter Actionheld liefert und mal wieder einen "Richtigen" Kracher. Mit "Submerged" knüpft der Aikido-Meister an Erfolge wie "Exit Wounds" an und beweist uns einmal mehr, das er ein Mann aus Stahl ist.