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Der Wissenschaftler Arian Lehder betreibt ein geheimes Forschungslabor in Südamerika. Durch eine spezielle Gehirnwäsche kontrolliert er die Gedanken von CIA Mitarbeitern und lässt diese einige wichtige Botschaftsangehörige töten. Eine Einsatztruppe wird losgeschickt um Lehder zu eliminieren, doch sie scheitern. Der ehemalige Spezialagent Chris Kody (Steven Seagal) ist der einzige, der es mit Lehder aufnehmen kann. Er wird mit einem Team losgeschickt, um den Auftrag zu vollenden...

"Submerged" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck beim Zuseher. Der Film bietet einerseits Action auf höchstem B-Niveau andererseits sind die viel zu oft eingesetzten optischen Stilmittel absolut störend und auch die Story kann bei weitem nicht überzeugen.
Wie schon angesprochen ist die Action inkl. blutiger Schiessereien, Verfolgungsjagden, Nahkämpfen und handgemachten Explosionen top, jedoch wurde sie viel zu sparsam eingesetzt. Dadurch hat der Film einige Durchhänger und wenn es nicht gerade zur Sache geht macht sich schnell Langeweile breit. Vor allem in der zweiten Hälfte des Films hätte man noch die ein oder andere Schiesserei einbauen können.
Der Härtegrad der gebotenen Action kann durchaus überzeugen, wenn man ihn mit heutigen "Actionfilmen" ala "Triple X" oder ähnlichem vergleicht.

Von einem B-Actionfilm erwartet man natürlich keine ausgefeilte Story aber die Geschichte rund um Gedankenkontrolle und Gehirnwäsche wirkt einfach nur bescheuert und absolut unglaubwürdig.

Die Inszenierung von Anthony Hickox liegt weit über dem B-Durchschnitt, jedoch zerstören die eingesetzten Stilmittel einiges der sonst tollen Optik. Anfangs haben sie durchaus ihre Wirkung, da sie aber alle 5 Minuten eingesetzt werden, ist man schon nach kurzer Zeit davon genervt.

Mit Steven Seagal und Gary Daniels sind auch noch 2 bekannte Actiondarsteller dabei, obwohl man "Submerged" nicht als typischen Seagal Film bezeichnen kann. Man hätte ihn sicherlich durch einen anderen Darsteller ersetzen können und es hätte sich nicht negativ ausgewirkt. Glücklicherweise lässt sich Seagal hier nicht doubeln und er erweckt auch den Eindruck als hätte er leicht abgenommen.

Fazit:
Für Seagal und Actionfans ist "Submerged" auf jeden Fall zu empfehlen, da er mit toller Action, einem sehr guten Soundtrack und überdurchschnittlicher Inszenierung überzeugen kann.
Aufgrund der sparsam eingesetzten Action und den zwischenzeitlichen Längen, der unglaubwürdigen Story und dem Stilmitteloverkill nur 6 von 10 Punkten.

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