Dr. Jekyll und Mr. Hyde für die heutige Generation! Von Romantik ist hier keine Spur, mit Brutalität und Härte wird hier gezeigt, wie sich Jekyll in den berüchtigten Hyde verwandelt, und das Ganze ist in der heutigen Zeit platziert. Das Ausgangsmaterial für die Verwandlung stellt hier Extasy dar, weshalb der Film auch als Drogenfilm bezeichnet werden könnte. Zwar ist die Szory an den Klassiker angelehnt, zeigt aber auch, wie Drogen Menschen veränder können. So verliert J durch den Konsum der Droge seine Freunde und verwandelt sich in eine unberechenbare Bestie. Seine Grausamkeiten werden meist erst gezeigt, wenn die Opfer schon zugerichtet sind oder geschehen im Off, was dem Film aber nicht unbedingt schadet. Durch sehr guten Einsatz stilistischer Mittel, insbesondere Musik und Kameraführung, erzeugt der Film eine, den jeweiligen Szenen entsprechende, Stimmung. Besonders der Drogenkonsum wird durch die Kamera schön wiedergegeben, ebenso wie die Actionsequenzen.
Aber REBORN hat auch seine Längen. Zwischenzeitlich langweilt der Film mit vorhersehbarem Plot, unnötigen Szenen und merkwürdigen Zeitsprüngen.
Insgesamt betrachtet bekommt der Film von mir nur 5/10, da er, bis auf die Szenen mit Hyde, ziemlich lahm ist und die Story auch etwas mehr hergeben könnte.