Review

Die Erwartungen an History of Violence waren ziemlich hoch.
Die Tatsachen das Viggo Mortensen die Hauptrolle übernahm, Cronenberg die Regie, die FSK 18 und der sensationelle Metascore (83%), vergrößerten sie nur.
Besser laufen konnte es schon kaum.
Doch konnte der Film den Erwartungen stand halten?
Ja er konnte. Zwar wär noch etwas mehr drin gewsen,aber man konnte doch sehr zufrieden mit dem Ergebniss sein.

Die Story an sich ist ziemlich simpel, aber wird zu keinem Zeitpunkt uninteressant.
Das gute ist das man einfach nicht wirklich sagen kann was als nächstes passieren wird, wie sich Tom verhält.
Der Film an sich ist ziemlich ruhig und zumeist langsam gedreht.
Unterbrochen wird die Ruhe immer durch eingestreute Gewalt Exzesse.
Zudem kann der Film eine recht gute Atmosphäre auf den Zuschauer übertragen und bietet an einigen Stellen gute Spannungsanstiege.
Die ersten 20 Minuten (ca.) sind dabei im Prinzip nur Vorspiel, denn erst wenn Tom zum "Helden" wird und Carl Fogarty ins Geschehen eingreift geht es erst richtig los mit der eigentlichen Geschichte.
Zuviel verraten sollte man nicht, denn die ein oder andere Plotwendung gibt es auch.

Wie bereits angedeutet wird Gewalt in dem FIlm nicht gerad klein geschrieben.
Schon in den ersten Minuten gibt es zwei blutige Leichen und einen Kindermord zu sehen.
Hinzu gesellen sich Szenen wie eingeschlagene Nasenbeine, tritte auf den Kehlkopf mit anschlißendem spritzenden Blut, eingeschossene Gesichter und so weiter.
Die FSK 18 ist dabei mehr als okay und geht vollkommen in Ordnung.
Das gezeigt ist schon immens Brutal und dabei nicht wie jüngst in Sin City oder so Comichaft.
Sehr bewundernswert das uns die FSK keinen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Was vorallem bemerkenswert ist,ist die Tatsache das Cronenberg bei den brutalen Szenen voll draufhält und nciht wie meist in Hollywood Filmen geschickt verdeckt oder geschnitten wird. Vielen Dank dafür und dickes Lob.

Kamera und Regietechnick bewegt sich der Film wie von Cronenberg gewohnt auf einem sehr hohem Level.
Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln.
Der Score von Meisterkomponist Howard Shore ist zwar eher unaufällig in den meisten Szenen aber dafür richtig gut gelungen.
Vorallem in den spannenden und emotionalen Szenen kommt er voll zur Geltung.

Die Schauspieler sind durch die Reihe gut.
Viggo Mortensen zeigt eine erneute Glanzleistung nach Hidalgo und HDR.
Den liebevollen Vater und Ehemann nimmt man ihm genauso ab wie den eiskalten Killer.
KLasse...bitte mehr von ihm.
Auch Maria Bello als Tom`s Ehefrau überzeugt auf ganzer Linie.
Tolle Leistung.
Die anderen Darsteller reihen sich wie gesagt nahtlos ein.
Ed Harris segte zwar leider etwas zu früh das Zeitliche, kann aber allein durch seine Präsenz punkten.
Gewohnt gute Leistung und eine immense Ausstrahlung vor der Kamera.

Zu Bemängeln hab ich im Grunde nicht viel.
Was mir gefehlt hat war ein richtig gutes Ende.
Versteht mich nicht falsch, das Ende war überraschend (wer den Film gesehen hat wird wissen was ich meine) und auch ganz gut, nur wäre es auch möglich gewesen ein noch besseres zu finden. Im Kino wird man vielleicht unächst denken "nein bitte nicht". Aber hinterher kann man sich doch ziemlich gut damit anfrunden.
Das zweite wäre das ich mir gewünscht hätte das der Film etwas "schneller" ist.
Der Film wirk teilweise einfach langsam,schwer zu erklären,aber ich denke ihr wisst was ich meine. (bitte nicht mit langatmig verwechseln!)

Fazit:

Im Endeffekt bleibt ein guter Film der den Erwartungen stand halten konnte.
Tolle Schauspilerische Leistungen, eine fehlerlose Regie, guter Score und verdammt brutal.
Auf alle Fälle sehenswert un weiter zu empfehlen.

Wertung 8,5 / 10

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