Max und Jay sind Freunde, solange sie denken können. Jay, ein Schriftsteller, bekommt eine neue Lektorin namens Samantha und er hat die blöde Idee, sie mit Max zu verkuppeln. Das arrangierte Treffen ist ein voller Erfolg, die beiden sind zwar grundverschieden, doch vollkommen ineinander verknallt und eine schnelle Hochzeit soll schnell folgen. Max allerdings bekommt mit der Zeit immer kältere Füße und befürchtet, dass er einfach keine monogame Beziehung führen kann. Er glaubt, auch Samantha könne das nicht und bittet deshalb Jay, sie zu testen.
Die Grundrichtung gibt Kissing a Fool gleich in der ersten Einstellung vor. Wir haben eine Hochzeit, eine Braut und einen Bräutigam, der allerdings nicht im Bild zu erkennen ist. Ergo, Flashbackmovie und die logische Preisfrage, welches Schweinderl die gute Braut Sam denn nun zum Altar führt. Die beiden Kandidaten sind schnell gefunden. Da ist einerseits der sensible Schriftsteller Jay, der Max die Holde sogar vorstellt, und der Aufreißer Max. Beide beste Kumpel, aber wie es halt immer so ist, wenn eine Frau ins Spiel kommt treten Probleme auf.
Max Angst vor einer festen Bindung führt dann zu der Schnapsidee die Treue seienr Holden zu testen und beauftragt ausgerechnet Jay mit diesem Auftrag, fertig ist die Dreiecksgeschichte. Der Ausgang kündigt sich zwar mit Riesenschritten an, aber man weiß ja nie was sich die Autoren für Twists einfallen lassen, doch es bleibt dabei, was Hobby-Columbos unter den Zuschauern nach fünf Minuten längst ausgeklüsert haben.
Die Story ist sonst die übliche romantische Komödie. Die Charaktere sind einigermaßen amüsant, David Schwimmer darf sogar mal gegen sein Friends Image anspielen, aber der Humor war mir insgesamt viel zu flach. Meist plätschert das Geschehen so dahin, ohne wirkliche Höhepunkte und wenn ich mir bei einer bewußten Komödie maximal zwei bis drei Grinser aus den Rippen leiern kann, ist das keine gute Quote.
3,5/10