3
Ein Fotograf ist besessen von einem Model namens Nami. Diese will aber nichts weiter von ihm und er verzweifelt und findet sie nach drei Jahren wieder. Dieser Film bietet belanglose Dialogen und das Drehbuch ist abgrundtief schlecht. Die Charaktäre sind uninteressant, ihr Handeln ist niemals auch nur ansatzweise nachvollziehbar und das bisschen Story wird nicht vorangetrieben. Die Erotikszenen sind nicht sonderlich erotisch und wer auf einen brutalen Sicko hofft der ist hier völlig auf dem Holzweg da es nur eine kurze Vergewaltigung zu sehen gibt. Als Drama, das der Film sein will versagt er auf ganzer Linie und als Erotikfilm ist er gerade so durchschnittlich, wodurch letzten Endes ein langweiliger und schlechter Film bleibt.
3
Die mit wackeliger Handkamera gefilmte und mit aggressiver Elektromusik unterlegte Vergewaltigung gleich zu Beginn ist bereits die mit Abstand stärkste und eindringlichste Szene. Danach kommt nicht mehr viel. Die Einblicke in die japanische Schmuddelfilm- und Erotikbranche sind unrealistisch und klischeehaft dargestellt. Noch unglaubwürdiger ist die verdrehte Psyche der eigenartigen weiblichen Hauptfigur: Sie ist Missbrauchsopfer, abgestumpfte Sexgespielin, verbitterte Zynikerin, Vamp und liebestolle, zärtliche Nymphe zugleich. Wie bitteschön ist das zu erklären? Und sie hört wieder einmal auf den geheimnisvollen Namen "Nami" - so heißt die zentrale Frauenfigur in jedem ANGEL GUTS, obwohl es keinerlei Verbindung zwischen den Filmen gibt und die Rolle jedes Mal von einer anderen Schauspielerin verkörpert wird. Trotz der schönen Hauptdarstellerin kann ich dem harmlosesten Teil der Reihe keine höhere Bewertung geben.