Review

Gehirn Gehirn die 5.

Gleichzeitig mit ROTLD 4 kam dieser unsägliche 5. Teil der Kultfilmreihe heraus. Was sag ich denn da. Dieser tolle 5. Teil ist noch unsäglicher als dieser Schund der davor als 4. Teil der eigentlich guten Reihe vermarktet wurde. Wieder wusste ein unbekannter und einfältiger Regisseur wie man eine gute Filmreihe ausschlachten konnte und womöglich ihren Ruf in den Dreck ziehen könnte. So war der 3. Teil der Reihe etwas unkomödiantischer als die 2 Teile davor und setzte auf bösen Splatter und eine etwas klischeebehaftete Romanzenstory, so versucht sich Teil 5 wie auch Teil 4 wieder dem eher lustigen Stil. Dass dies nicht die Dimension oder Qualität der früheren Teile erreichen würde ist klar, so war der Humor anno dazumals nahezu parodisch und herzlich ironisiert. Und hier kommen wir auch schon zur grössten Schwachstelle dieses 5. Teils. Der Humor ist flach, dumm und höchstens vergleichbar mit schlechten Teeniekomödien. Das wäre auch das zweite Problem was man diesem Werk anhaften könnte. Von Horror ist hier wenig die Spur, flache Komödie ist hier eher der Ausdruck, der von den Darstellern, den Witzen und der Thematik gut in einen American Pie Film passen könnte. Zombiefilm als Teenie"horror" verkleidet. Genauso unsäglich, flach wie hirnlos geht es mit der Story weiter.

Abermals geht es um die bekannten Fässer mit dem Trioxingas. Wer Teil 4 gesehen hat, sieht auch bekannte Charaktere wie den bösen Wissenschaftler und sein Söhnchen. Der besagte Wissenschaftler handelt mit den Fässern. Bei dem Meeting wirkt sich der sogenannte Vorführeffekt aus, der doofe Wissenschaftler kommt ums Leben und der Virus geht wieder um. Erschüttert von der traurigen Nachricht, macht sich Söhnchen auf die Suche nach den Fässern und will wissen welche Wirkung der Stoff hat. Weil sein Schulkollege ein perfektes Chemiestreberlein und Drogenexperte ist untersucht er den grünlichen Stoff auf deren Substanzen. Anderer entdeckt darin die perfekte Partydroge und macht mit Chemiestreberlein daraus perfekte Technodrogen und verkauft diese als Z, Z steht dafür, da man sich nach dem Konsum wie ein Zombie fühlt. Der Film endet nach unsäglichen Hin und Her auf einer Halloweenraveparty, wo nahezu jeder Gebrauch von Z gemacht hat und alle als Gehirnrufende Zombies umherwandeln.

Fazit:
Genauso hirnlos wie platt wie die Szene ist, in dem der Film spielt, ist auch der Film. Unsagbar schlechter Zombiefilmaufguss ohne jegliche Substanz, hier gehts um Party, Drogen, doofe Dialoge und schlechte Witze. Da werden die Zombies fast zum Nebenobjekt. Oftmals fühlte ich mich wie in einem unterirdisch schlechten American Pie Film mit schlechteren Darstellern, hundsmiserablem CGI Gore und miesem Plastiktechno. Das die angewandte Sozialkritik ebenso schwachmatig ist, wie der Rest des Filmes, braucht man eigentlich eher nicht zu erwähnen. Hier wurden dutzende Schematas der kultigen Teile 1 & 2 frech kopiert und schändlich in den Dreck gezogen.

Wer Anhänger der Technoszene ist, nach 100 Zombiefilmen immer noch nicht genug hat und alles geil findet, wo man mal kurz nackte Brüste sieht, findet das hier toll.
Anhänger klassischer, atmosphärischer Zombiefilme wie Zombie 1 oder Woodoo, lassen hiervon die Finger weg.

Also schreien wir es raus:

Gehirn Gehirn für diesen Film.
Gehirn Gehirn für Teeniefilme.
Gehirn Gehirn für diesen Regisseur.

3/10

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