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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 22.01.2012 Dass die Deutschen es damals auch noch konnten, beweist der Rühmann-Klassiker um den ermittelnden Pastoren, der mit Miss Marple die gleiche Anlage bildet: Begeisterung für Kriminalverbrechen und deren Auflösung in Kombination mit einer dazu gar nicht passenden Lebenssituation. Denn was bei Miss Marple das Alter war, ist bei Pater Brown der Beruf. So ergibt sich die Komik daraus, wie ein Geistlicher fast kindliche Freude an den Aufregungen des Weltlichen empfindet und mit Eifer bei der Sache ist. Dabei sind die Fälle wesentlich präziser gestrickt als bei der legeren "Dünner Mann"-Reihe. Nebenbei hat "Das schwarze Schaf" den coolsten Koffer vor "Pulp Fiction" und "Desperado" zu bieten. *weitere Informationen: siehe Profil
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Einer meiner Lieblingsfilme. Heinz Rühmann ist als Pater Brown sehr amüsant. Er ist meist unbekümmert, findet auch in ausweglosesten Situationen immer eine Ausweg. Immer mit einem verschmitztem Lächeln auf den Lippen kann ihn nichts wirklich schocken. Auch derFilm an sich ist spannend, man geht als Zuschauer den Wendungen der Handlung immer wieder auf den Leim.Der Film erinnert stark an die Edgar wallace Filme, ist aber unterm Strich viel unterhaltsamer.Am bsten finde ich aber, dass der Film zeigt, dass Detektive nicht immer die unkaputtbaren Supermänner sein müssen, denn Heinz Rühmann war damals mit 58 Jahren nicht der Prototyp des heutigen Superhelden. Schöner Film, spannend,lustig!