Was haben diverse Tierhorrorfilmer nicht alles auf die Filmfreunde losgelassen. So ziemlich jedes Tier ist irgendwann einmal in einem Film mutiert und auf Menschen losgegangen. Da fehlten dann noch die Nacktschnecken. Wirklich? Naja schlecht gewählt sind die Dinger ja eigentlich nicht, da sie schon einen gewissen Ekelfaktor haben, aber ein Film besteht ja nicht nur aus einem Tier, sondern zum Beispiel auch aus einer Story. Die ist in "Slugs" zwar durchaus vorhanden, aber wahrlich nicht neu. Hier wurden die Nacktschnecken von einer Giftmülldeponie verseucht und mutieren so zu felischfressenden Killern. Jetzt versucht unser Held vom Gesundheitsamt die Tierchen zu bekämpfen, natürlich glaubt ihm zu erst einmal niemand (wie üblich in Tierhorrorstreifen). Also macht er sich mit zwei Kumpels allein auf die Schneckenjagd in der Kanalisation ...
Soweit so gut, schlecht ist die Umsetzung nicht wirklich, aber halt auch nichts besonderes. Die Darsteller sind leider alle ziemlich schlecht und wirken sehr gekünzelt. Einzig die Splattereffekte wissen zu überzeugen, blutig und eklig wie man es sich wünscht. Daher auch durchschnittliche fünf Punkte für Slugs ...
5/10