Tier-Horror. In einer Kleinstadt kommt es zu merkwürdigen Todesfällen, die allerdings nicht sonderlich ernst genommen werden. Die Opfer sind angefressen und das Gesundheitsministerium vermutet, dass es sich um Ratten handelt - falsch gedacht. Erst als dem Ermittler die überdurchschnittlich hohe Schneckenpopulation auffällt, schöpft er Verdacht. Natürlich glaubt ihm niemand aber als plötzlich für die Stadt wichtige Geldgeber getötet werden, versucht man die schleimigen Menschfresser aufzuhalten...
Billigfilmer Juan Piquer Simon hat wieder zugeschlagen. Cineasten werden sich angewidert abwenden. Doch für den Fan gibt’s hier Trash allererster Güte! Die Story ist hanebüchen, das Drehbuch dünn, die Schauspieler sind eher als Knallchargen zu klassieren und die Dialoge sind ausgesucht dämlich! Beispiel gefällig? Er: „Der Salat war etwas salzig.“ Sie: „Tut mir leid.“ Er: „Es ist nicht deine Schuld. Ich liebe deine Salate!“ Zudem gibt mal wieder Sexszenen der Marke „Erst bumsen, dann sterben!“ Und dies obwohl hier zur Abwechslung kein psychopathischer Killer herumschleicht, sondern Killerschnecken eine grausige Schleimspur hinterlassen! Dass das ganze auf einer Roman-Vorlage (Autor: Shaun Hutson) basiert, kann ich nicht glauben! Die dazugehörigen Effekte reichen von putzig bis extra-schleimig. Der Film ist also ein richtiger Partyknaller! Gar nicht zur trivialen Machart des Streifens, will die (vorzügliche!) orchestrale Filmmusik passen. Die Titelmelodie erinnert übrigens frapant an Hitchcock’s „Psycho“.
Score: 6
Härte: 6