Review

Ultraviolet ist der neue, heiß erwartete Film von Kurt Wimmer (Equilibrium). Der Trailer war schon große Klasse und der Film selbst ist am 27. Februar in den USA angelaufen.
Im Gegenteil zu Equilibrium hatte Wimmer für Ultraviolet ein wesentlich größeres Budget (20-30 Millionen) zur Verfügung. Gemessen an dem, meiner Meinung nach, genialen Equilibrium und dem hervorragenden Trailer zu Ultraviolet waren meine Erwartungen an den neuen Film hoch.

Die Hauptrolle übernimmt die allseits beliebte Milla Jovovich (lecker), die, wie ich finde, nicht einfach nur gut aussieht sondern auch in den Luc-Besson-Filmen gezeigt hat, dass sie nicht nur ein Model, sondern auch eine Schauspielerin sein kann.

Ich war natürlich sehr gespannt auf Ultraviolet und hab ihn vor ein paar Tagen in der englischen Fassung gesehen.
Für mich gehört der Film zu jenen, bei denen Optik und Ästhetik wie schon bei AEON FLUX einher gehen.

Den Schauspielern ist nichts vorzuwerfen. Zwar bleiben ihre Figuren etwas farblos und ihre Motive sind nicht ganz nachvollziehbar, aber das liegt nicht an ihnen, sondern das Drehbuch gibt ihnen einfach nicht genug Möglichkeiten ihre Rollen auszubauen. Das ist zwar schade ändert aber nichts am guten Gesamteindruck, denn selbst die Nebenrollen sind gut besetzt.

Die Ausstattung des Filmes ist eher zwiespältig: Die Kostüme, Waffen, Gadgets wirken äußerst cool und durchdacht. Die Special-Effects bewegen sich in den Außenaufnahmen (besonders in der Endsequenz) auf eher niedrigerem Niveau. Da hätte ein etwas geschickterer Schnitt wie bei Equilibrium gut getan.

Wo Kurt Wimmer draufsteht ist auch Gun-Kata drin. Der extrem ästhetische Kampfstil - wie schon in Equilibrium - wirkt super lässig und cool.
Definitiv werd' ich mir diesen Film auf DVD kaufen, da ich die Ästhetik Wimmer's in vielen Szenen bewundere. Aber nichts desto trotz kann der Film nicht mit seinem Vorgänger mithalten.
Man könnte Vergleiche zum kürzlich gelaufenen AEON FLUX heranziehen was Effekte und Bilder betrifft!
Auch dort wie hier muß man sich einfach auf den Film einlassen und keine Höhenflüge erwarten.

Also, wem der Trailer gefällt der sollte sich den Film im Kino ansehn, sollte aber nicht zu sehr enttäuscht sein - er weiß ja jetzt, was ihn erwartet.

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