Alle Kurzkommentare


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Oh je, das ist ein ähnlich synthetisches und gnadenlos durchgestyltes "Filmvergnügen" wie AEON FLUX, wenn auch zugegebenermaßen um einiges kurzweiliger. Es gibt MATRIXsches Dauergeballer und Martial Arts satt, weil die Verantwortlichen alles reingestopft haben, was ihrer Meinung nach cool rüberkommt. Milla Jovovich stolziert als unterkühltes Fetischpüppchen in sich farblich ständig der Umgebung anpassenden Klamotten durch die künstliche CGI- und Plastikwelt, ohne dabei jemals nur annähernd so sexy zu sein wie etwa Kollegin Kate Beckinsale in ihrem einzigen Lack-Outfit in UNDERWORLD. Ich sage auch nie wieder etwas gegen Jovovich's Alice in den RESIDENT EVIL Filmen. Und selbstverständlich ist der Plot um Vampire jagende Cyberfaschisten vollkommen nebensächlich.

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Warum gibt es kein Videospiel zu Kurt Wimmers zweitem Film als Regisseur, "Ultraviolet"? Das Machwerk ist nämlich nichts anderes als ein überlanges Game-Intro und besteht zu gefühlten 90 % aus Frau-killt-20-Gegner-mit-einem-Hieb-Szenen. Story, roter Faden, Tiefgang, Logik, Sinn, wer braucht das schon?! Steriles, glattes und effektvoll effektloses C-Movie. Sicherlich einer der Gurken der letzten  Kino-Dekade. 1/10.

3

Man fragt sich am Ende des Filmes, was man nun eigentlich gesehen hat. Ein Film, voller bunter Farben, ohne jeden Sinn und Inhalt. Mit einer Hauptdarstellerin, die zwar gut aussieht, aber das war´s dann auch schon. Keine Gefühlsregung erkennbar, eine Art Roboter in knappem Outfit, dazu auch noch eine Art Vampir. Die Handlung ist abstrus und erschreckend leer. Die Kämpfe, fast alle ziemlich blutleer, wirken aufgesetzt und künstlich. Daher auch die FSK Freigabe ab 12. Der Film passt eigentlich mehr ins Kinderprogramm. Die Regie setzt hier klar auf schöne Optik, die Story geht total unter. Der Film ödet den Zuschauer förmlich an, da eigentlich nichts passiert - außer Bum Bum. Die CGI Tricks sind unterste Schublabe, der Film ist total überladen mit albernen Tricks. Auch bietet das Drehbuch einiges an Fehlern, auf die ich aber hier - aus Platzmangel - nicht näher eingehen möchte. Ich hatte mir von „Ultraviolet" etwas mehr erwartet. Leider ging dieser Film voll in die Hose.

3

Eijeijei... Alles schonmal da gewesen. Die Story erinnert mich sehr an ein paar geschichtliche Ereignisse, die Idee ist nicht neu und ein paar Figuren könnten, ohne sich umzuziehen, in anderen bekannten Filmen mitspielen. Alles in Allem ein reichlich übertriebener Film. Die ersten Szenen mögen ja noch interessant sein, aber dann wird es einem doch zu bunt.  Die Musik haut einen ebenfalls nicht vom Hocker, aber sie ist eigentlich ganz gut, passt zum Filminhalt... Trotzdem... Man sollte drauf achten, dass die Hauptperson nicht übertrieben stark ist... Die Schauspieler sind ganz fähig, aber auch sie laufen nicht zur Hochform auf. Nein, den Film muss man nicht unbedingt gucken...

6

Regisseur Kurt Wimmer hat hier wohl versucht seinen sehr guten eigenen Film "Equilibrium" zu kopieren, allerdings ohne dessen Qualität zu erreichen. Achtung Spoiler! Die Storys der beiden Filme gleichen sich doch sehr. In beiden kämpft eine Untergrundbewegung einer Minderheit gegen ein totalitäres Regime, dessen Führer sich am Ende im großen Finalkampf als das entpuppt, was er eigentlich vorgab zu bekämpfen. Selbst der Kampfstil ist ähnlich, allerdings ist er in Ultraviolet schon zu unwirklich dargestellt. Konnte Equilibrium mit tiefen Einblicken in die Charaktere punkten, versagt hier Ultraviolet total. Alle Charaktere bleiben oberflächlich und steril. Was den Film trotz aller Kritik unterhaltsam macht, ist allein der Hauptdarstellerin Milla Jovovich zu verdanken. Einem so coolen und durchgestylten Kampf-Babe sieht man gerne zu, wenn es sich durch die Gegnermassen schiesst und schnetzelt.

5

Gestern diesen Film auf DVD angeschaut. Habe vorher nichts davon gehört, war also nicht "vorbelastet". Was mich gleich wundert, damals im Kino habe ich davon nie was gesehen, kein Trailer nichts. Ich packe den Film in eine Sparte mit "Aeon Flux". Diese Filme haben eine gewisse Ähnlichkeit. Spielt in der Zukunft, und ein Kampf "Gut gegen Böse" wer dabei böse ist oder nicht wechselt. Oder bleibt gleich. Ultraviolet hat keine Superstars an Board. Auch Milla ist nicht wirklich überzeugend. Dieser Film ist kein "Muss" und mehrmals wird man ihn auch nicht schauen. Leben tut der Film von den Aktionen Szenen (Kampfszenen mit Waffen wie Maschinengewehre und Schwertern). Die Story ist sehr dünn, wird auch daher kaum ausgekleidet. Was noch imposant ist, sind die Farben - aber sonst nichts. Für Filmfreaks vielleicht mal wert zu gucken, grade wenn man auf Kampfszenen / Zukunftsvisionen und Milla steht, aber sonst kann man wirklich den Film links liegen lassn.

10

WAAAAAHNSINN ! Matrix, Aeon Flux und Equilibrium in einem Film!!! Mila Jovovic ist die perfekte Besetzung der "Ultraviolet". Durchgestylt und äußerst sexy bauchfrei macht sie den bösen Buben Feuer unterm Hintern. Die Story selbst hat mich eigentlich weniger interessiert, mein Hauptaugenmerk galt den vielen - äußerst detailreichen und farbkräftigen - Computeranimationen. Die Szene auf dem Dach, in der Violet einer asiatischen Gang ans Leder geht, habe ich mir bei einem guten Glas Wein mindestens 50 Mal hintereinander angesehen. Der orange Himmel, das Licht, die Ästhetik, der Soundtrack,... WOW! Mir fehlen einfach dir Worte um dieses Kunstwerk zu beschreiben!! Selbstverständlich handelt es sich dabei um meine persönliche Meinung, aber für mich ist dieser Film wirklich das Beste, was in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist.

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