Review

Domino

der Film erinnert vom Stil her an "Man on Fire".

Es geht um eben jene Domino die als Tochter eines Models und eines Schauspielers zur Welt kommt. Die Weichen für die Zukunft scheinen also gestellt, wenn das Töchterchen nicht ihren eigenen Kopf hätte. Nach einer kurzen Modelkarriere sucht sie etwas anderes und als die Veranstalter eines Bountyhunterseminars mit den Einnahmen verschwinden wollen sieht sie ihre Chance.

Mit Ed und Choko erledigt sie ihren ersten Auftrag. Der afgahnische Fahrer/Sprengstoffexperte Alf ist der 4. im Bunde. Wie er zu seiner Profession kam wird äußerst amüsant in einer Rückblende erläutert.

Rückblenden: der ganze Film besteht aus Rückblenden, da wir Domino am Anfang in einen Polizeiverhör finden und Sie Lucy Lue die Geschichte erzählt.

Zum Anfag ist der Film recht geradlinig und einfach, mit zunehmender Anzahl der Charktere wird die Story jedoch komplizierter: wir hätten da das allgegenwärtige FBI, einen Casiobesitzter dem Geld gestohlen wurde, der Mafiaboss dem das Geld eigentlich gehört, eine verzweifelte 28jährige Großmutter, falsche Verdächtige, einen manischen TV Produzenten (Christoper Walken - herrlich)der mirt der BountyHunter Reality Show einen großen Hit landen will usw usf.

Sieht man bei eingigen Filme nicht wer der Mörder ist wird man hier ganz geziehlt auf die falsche Fährte gesetzt. Es werden einen Ereignisse gezeigt die im späteren Verlauf des Films relativiert werden. Wenn diese Relativierung gleich nach der entsprechenden Szene geschieht ist das kein Problem, wenn das ganze jedoch wesentlich später kommt kann das schon anstrengend sein.

Alles läuft jedenfalls auf ein explosive Finale hinaus. 10 mio Dollar sind schließlich mehr als ein kleines Trinkgeld.

Gewalt: böse, ganz böse Sachen. allerding auch wie bei Man on Fire verfremdet dargestellt.

Fazit: der Film ist lang, teilweise anstrengend und hätte an einigen Stellen gekürzt werden können (Jerry Springer Show). kein Popcorn Kino!

hat mir aber gut gefallen 7/10

Details
Ähnliche Filme