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Polizist Nishi hat nichts mehr zu verlieren. Sein Kind ist gestorben, seine Frau ist todkrank, er hat Ärger mit der Yakuza und er fühlt sich verantwortlich für den Tod eines Kollegen. Somit setzt er alles auf eine Karte und überfällt eine Bank, um seiner Frau den letzten Wunsch einer Reise zu erfüllen und bei der Yakuza seine Schulden zu bezahlen.
"Hana-Bi" gehört zud en japanischen Filmen der Moderne, die man gesehen haben sollte, allein schon aus dem Grund, das er so ungewöhnlich ist. Kitano erzählt die Geschichte sehr ruhig und in schönen Bildern, unterbricht diese Erzählweise immer wieder durch rohe Gewalt. Während man in der letzten Szene noch minutenlange Kamerafahrten über Gemälde zu sehen waren, wird in der nächsten Szenen jemand aufs üelste verprügelt und das Rot der Blüten auf den Gemälden weicht dem Rot des Blutes. Kitano selbst spielt die Hauptrolle und ist wie immer großartig. Wortkarg, roh und kompromißlos, dazu standardmäßig in schwarzem Anzug gekleidet, wie eigentlich immer.
Ein Muss für jeden Filmliebhaber und für Asiafans sowieso .. volle Punktzahl

10/10

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