Regisseur Takeshi Kitano erzählt mit "Hana-Bi - Feuerblume" u. a. die mitunter melancholische Reise eines (Ex-)Polizisten, der seine sterbenskranke Frau in ihren letzten Tagen begleitet. Der Film ist ruhig erzählt und die Kamera fängt wunderschöne Bilder ein. Diese scheinbare Idylle wird aber immer wieder mit abrupten und blutigen Gewaltspitzen durchbrochen. Auch wenn die Darsteller manchmal nah am Overacting agieren, so gelingt es Kitano doch, eine herzergreifende Geschichte zu schaffen, die von der Atmosphäre und dem ausführlich geschilderten Schicksal der Protagonisten lebt. Obwohl neben den Einzelschicksalen auch eine Gangsterverfolgung und ein Banküberfall Themen des Film sind, sucht man einen wirklich spannenden Handlungsfaden vergeblich. So ist "Hana-Bi" etwas gewöhnunsgbedürftiges, anspruchvolles Kino aus Japan und insgesamt eher Melodram als Gangster- oder Cop-Film.