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Takeshi Kitanos "Hana-bi - Feuerblume" ist ein gefühlvolles Drama, das die bereits im Titel angedeutete Ambivalenz (Leben und Tod) thematisiert. Kitano spielt wie immer auf seine ganz eigene, sehr minimalistische Art und Weise, die einen starken Kontrast zu den kurzen Ausbrüchen von Gewalt darstellt. Die Geschichte spitzt sich schließlich auf ein Ende hin zu, das ergreifender und tragischer nicht sein könnte. Fazit: Stilles, brillantes Kino vom anderen Stern.
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Hana-bi ist meines Erachtens Takeshi Kitano's bester Film. Ein Film der, wenn man sich darauf einlässt, sehr unter die Haut geht und sehr intensiv auf einen wirkt. Kitano will zeigen, dass das Leben auch Spaß machen kann, wenn man unter schlimmen Bedingungen leben muss. Auch in diesem Film ist die Kitano like Brutalität nicht von der Hand zu weisen. Der Film hätte auch ruhig eine FSK 18 Freigabe haben können, aber durch Den Gewinn des goldenen Löwen in Venedig, ist man doch auf eine FSK 16 gegangen. Was bemerkenswert bei Hana-bi ist, dass ein Hauptdarsteller so eine große Ausstrahlung und Wirkung hat, obwohl er praktisch nichts sagt. Für jeden der auch gerne mal einen Film, außerhalb dieser Mainstreamdurchschnittskost sieht, empfehle ich Hana-Bi. Übigens ist die Musik auch exzellent.