Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 08.04.2008

Schon Takashi Miike konnte dem Japan-Horror der letzten Jahre mit dem Erstling nichts Neues mehr hinzufügen - das Sequel nimmt sich da verständlicherweise nicht aus. Wozu schaut man sich diese Ableger noch an, wenn nicht, um einfach nur ein paar Variationen der "Ringgeister" zu sehen, die irgendwo unter einem Bett oder aus einem Schrank hervorlugen?

Im Gegensatz zu Miikes Vorgänger hat man aber diesmal zumindest nicht das Gefühl, dass überhaupt Innovationen bezweckt wurden. Mit aller Seelenruhe wird das aus "The Call" bekannte Prinzip (Jemand kriegt nen Anruf auf seinem Handy, am anderen Ende der Leitung ist er selbst und kreischt im Todeskampf in den Hörer und nach einer Woche wird derjenige von einem Geist heimgesucht und stößt jenen Schrei aus... und dann verkrampft er sich, fällt tot um und ein Bonbon fällt ihm aus dem Mund) wieder aufgerollt und alterniert. Dies immerhin handwerklich sehr sauber, so dass das Sequel dem Vorgänger mindestens ebenbürtig ist, in Sachen Unterhaltung vielleicht noch einen Tick stärker. Aber Not tut das nicht mehr, zumal das Niveau der wirklich starken Filme der Welle ("The Grudge", "A Tale of two Sisters", "Dark Water"...) nie erreicht wird.

*weitere Informationen: siehe Profil

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