Review

Johhny Handsome ist ein Film, bei dem man nicht zu viel erwarten sollte, denn er ist nicht der angepriesene Actionthriller (wie TV-Movie so gern behauptet). Actionszenen sind eigentlich nur am Anfang und am Ende des Films zu bestaunen, diese sind dann allerdings Walter Hill typisch blutig geraten. Genauso typisch für ihn ist das verschieben weiblicher Hauptrollen in den Hintergrund , ist aber nicht weiter schlimm (ist ja schließlich auch ein Thriller und kein Liebesfilm). Eine Lovestory gibt es trotzdem, aber die ist so kurz, das man sie eigentlich auch vergessen kann.

Mickey Rourke spielt den von Geburt an entstellten Johnny, der von allen nur verachtet und ignoriert wird. Sein einziger guter Freund ist Mikkie, der aber auch gleich beim Überfall auf einen Juwelier von seinem Komplizen (Lance Henriksen) erschossen wird. Doch anstatt ihn zu verhaften, muss Johnny rein. Hier gibt es einen missglückten Mordversuch auf ihn (von Henriksen inszeniert). Laut Akte tot, kriegt Johnny von seinem Arzt (Forrest Withaker) die möglichkeit einer neuen Identität per Gesichtsoperation. Johnny willigt ein und will nun, auf Bewährung raus, nur noch eins: Rache. Jetzt sollte der Zuschauer aber keinen One-Man-Rachefeldzug erwarten, denn Johnnys Plan sieht gänzlich anders aus, aber seht selbst.

Die Story ist nicht so der Bringer, kann aber mit kleinen Innovationen aufwarten, und lässt, bis auf einige wenige Szenen, auch keine Langeweile aufkommen. Die darstellerischen Leistungen reichen von gut (Mickey, Forrest) bis passabel (Henriksen, Freeman).

Fazit: kleiner, aber feiner Thriller, der mit einigen Innovationen, einem guten Rourke, und ein wenig Action aufwarten kann.

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