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In Hongkong ein Meisterwerk nach dem anderen geliefert, brauchte Actiongenie John Woo eine Weile bis er auch in Amerika ein "Meisterwerk" geschaffen hat. Mit einer großen Portion Action und den genialen Darstellern Cage und Travolta.
Im Körper des Feindes ist natürlich mehr als nur ein Actionfilm. John Woo achtet genau wie in seinen HK-Filmen auf die Charaktere und deren Emotionen. Beispielhaft ist natürlich die "Wandlung" der Darstellern. Vom Guten zum Bösen und umgekehrt und wie sie sich mit ihrer Situation zurecht finden. Und das liegt haptsächlich an den Darstellern. Die Show, die Cage und Travolta abziehen, raubt einem den Atem. Wenn der eine die Gesten des anderen aufnimmt, weiterführt, verzerrt, parodiert. Wenn Travolta tänzelt und Cage die pure Verzweiflung aus seinen traurigen Augen perlen läßt...mehr muss man dazu nicht sagen.
Und was die Action betrifft hat John Woo alles im Griff. Es knallt, es bummt, es fetzt. Immer an der richtigen Stelle angebracht erinnert man sich an die alten Zeiten in HK. Und auch hier kann man John Woo's Stil wiedererkennen. Die rasanten Schießereien mit herrlichen Zeitlupenaufnahmen, das Rücken-an-Rücken der Protagonisten und natürlich dürfen die Tauben nicht fehlen.

John Woo hat nach Harte Ziele und Broken Arrow einen Volltreffer gelandet, der fast die Qualität seiner HK-Filme erreicht.

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