Man schreibt das Jahr 2507. Die Crew des Raumfrachters "Serenity" nimmt zwei Passagiere an Bord, welche auf der Flucht von der die Galaxie beherrschenden, übermächtigen Allianz sind. Schon bald wird die Besatzung auf ihrer Reise an den äußeren Rändern des bekannten Universums nicht nur in Kämpfe mit kannibalistischen Raumpiraten verwickelt, sondern auch die Allianz nimmt ihre Fährte auf.
Der auf der TV-Serie "Firefly" basierende Science Fiction Film "Serenity" mag zwar die Hoffnungen der weltweit äußerst aktiven Fans der Serie erfüllen, stellt aber letzten Endes lediglich total austauschbare Sci-Fi Ware dar.
Alles, was im Universum von "Serenity" zu bestaunen ist, hat man entweder bereits irgendwo anders oder aber noch deutlicher ausgedrückt, irgendwo besser gesehen. Mal kommt man sich in der 40 Millionen Dollar Produktion wie bei einem Werbespot Casting vor, manchmal glaubt man, es seien die orientalische Wochen im Dänischen Bettenlager ausgebrochen, und ein anderes Mal überzeugen weder die CGI-Effekte noch die hektisch geschnittenen Kampfsequenzen.
Die Rollen der Schauspieler, welche so euphorisch im Presseheft gefeiert werden, sind um keinen Deut tiefer als in einer überlangen Folge von "Andromeda" oder "Stargate".
Fazit:
Retortenartiger Sci-Fi / Western-Hybrid, welcher dem enormen Hype nicht gerecht wird.
4 Punkte