Review

Ich gebs zu: Ich hab mich nie ernsthaft mit Buffy befasst. Das Trara, das um die Kleine und ihre Serie betrieben wird trägt aber mittlerweile solch seltsame Blüten (siehe Spex / Dietmar Dath). daß ich es vieleicht noch nachholen sollte. Auch Joss Whedons Sci-Fi Serie Firefly, die TV Vorlage zu diesem Film, habe ich bisher keines Blickes gewürdigt.

Science-Fiction hat ein Problem. Entweder sie ist bierernst und dann wahlweise todlangweilig bzw. gibt sich selbst der Lächerlichkeit preis oder sie funktioniert nur als Parodie. Selten mal eine Ausnahme die sich auch mal selbst auf die Schippe nehmen kann ohne komplett unglaubwürdig zu werden. Hier haben wir einen solch seltenen Fall.

Serenity ist die Geschichte der Besatzung des gleichnamigen Schiffes um Kapitän Malcolm Reynolds. An Bord auch Simon und seine labile, aber mit außergewöhnlichen Talenten gesegnete Schwester River. Selbige wird von Handlangern des großen totalitären Regimes gesucht und verfolgt, was die Crew, eh schon am Rande der Legalität existierend, natürlich mächtig Ärger bringt.

Zugegebenermaßen keine nur so vor Innovationen strotzende Story. Aber was solls. Das Ganze ist einfach ein großer Spass. Die Dialoge haben wirklich Witz, das Drehbuch ein gutes Gefühl für das richtige Tempo und die Story hat zumindest keine allzu offensichtlichen Logiklöcher. Da stört es auch kaum, daß die Special Effects nicht ganz state of the art sind und auch die Darsteller nur gehobenes TV-Film Niveau besitzen. Der Film macht einfach Spass, entertaint also ganz vorzüglich und macht wie gesagt Lust sich auch mal eingehender mit der anscheinend schon abgesetzten Serie zu befassen. Beim nächsten Joss Whedon Projekt bin ich von Anfang an dabei, denke ich.

08/10

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