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"Long Riders“ ist ein toller Western, in dem Regisseur Walter Hill sich sowohl in Inszenierung als auch in Handlung deutlich vom Meister Sam Peckinpah inspirieren ließ. Der Abgesang auf den Western-Mythos gelingt ihm durch eine schicke, durchdachte Kombination aus ruhigen, melancholischen Sequenzen und hart-inszenierten Actionszenen (inkl. Zeitlupe). Die Darstellerriege (netter Gag: die Film-Brüder (James, Youngers,...) werden von echten Brüdern gespielt (Keach, Carradine, Quaid)) macht ihre Sache sehr überzeugend, Hills Hauskomponist Ry Cooder sorgt wie immer für einen stimmungsvollen Soundtrack.
Alles in allem präsentiert sich dieser Western also als wirklich gelungener Streifen, der ohne Frage zu den besseren seines Genres gehört. Empfehlung; übrigens: Sogar der WDR hat letztes Jahr eine ungekürzte Version dieses Films ausgestrahlt; ein großes Lob mal an diese Sendepolitik, sind wir vom deutschen Fernsehen ja ansonsten kaum gewöhnt!

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