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Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges in Asien, wir befinden uns mal wieder im Japanisch-Chinesischen-Konflikt. Die Japaner wollen in der Mongolei eine Giftgas-Fabrik bauen, die Menschen aus dem Ort wehren sich nach Kräften; doch erst unsere markige Heldin und ihre bunte Rauftruppe aus Dieben, Geheimagenten und ähnlichen Lebenskünstlern, welche zufällig in die Action geraten, können den Japanern zeigen, wo der Dampfhammer hängt.

So, hier geht die Post ab! Die wunderbare Yeoh gibt mal wieder Vollgas, Kämpfe und Kamera kümmern sich einen feuchten Popel um die Schwerkraft, und trotz Komödienfaktor werden hier keine Gefangenen gemacht. Das macht einfach richtig Bock, auch wenn der Streifen im letzten Drittel etwas nachläßt. Außerdem ist das Finale dann wieder Krachbumm und Backenpolka vom Feinsten. Ich habe mich hervorragend amüsiert, zumal man hier auch wieder sieht, was HK-Action dem Ami-Standart voraus hat: Es geht eben bis zur Schmerzgrenze und dann noch etwas weiter, hrhr.
Ich möchte da direkt den Indiana Jones-Vergleich machen, da Yeoh hier ja soetwas in Richtung weibliche Dr. Jones ist: Diese liebreizende Person hat 10mal mehr feuer im Popo, richtig Schmalz in der Faust und agiert dazu noch cooler als der biedere Archäologe!
Die etwas aufdringliche, reaktionäre Gleichung: Japaner = böse, Chinesen = gut, ist zwar relativ nervig, tut dem Filmgenuß insgesamt jedoch keinen Abbruch - das ist ja auch keine Doktorarbeit, sondern volle Pulle HK-Karussell mit Grinsebacken!
Handgemachtes Action-Spektakel mit flotter Kamera, grandioser Yeoh und 'ner guten Portion Witz! 8/10

MovieMadness

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