Review

Nahezu 40 Jahre bevor Daniel Craig mit der gleichen Romanvorlage ein famoses Debüt als James Bond hinlegte, wurde Casino Royale bereits einmal von den Machern der Bond Reihe verfilmt. Das Ergebnis ist im Jahr 2021 ein wirrer Film mit dem sich die legendäre Agenten Reihe ganz offiziell ordentlich selbst auf die Schippe nimmt.

Dabei beginnt alles das Bond eigentlich im Ruhestand ist, nachdem er seine heimliche Liebe Mata Hari hatte überführen und damit dem Henker ausliefern müssen. Er selbst will deshalb nichts mehr mit Geheimdiensten zu tun haben, selbst ein Schreiben der Königin kann ihn nicht umstimmen. Mit einem Trick bei dem Bonds Chef M selbst als Kollateralschaden das Zeitliche segnet, kann der dieser aber dennoch umgestimmt werden. Von nun macht sich 007 daran die Geheimorganisation SMERSH zu stoppen und greift dabei zu höchst unorthodoxen Mitteln...

Viel zu lange und vor allem nicht witzig ist Casino Royale in der Erstauflage kein allzu großes Vergnügen. Dabei hat der Film gute Voraussetzungen.

Eine hervorragende Besetzung bis in die Nebenrollen sowie aufwendige Kulissen machen deutlich das man durchaus Geld in die Hand genommen hat. Das die Spezialeffekte ihr Herstellungsjahr nicht verleugnen können, ist dabei zudem aufgrund des Alter des Filmes durchaus verschmerzbar.

Letztendlich fehlt es aber an guten Action - Sequenzen da man sich auf den Komödie Aspekt fokussiert. Genau dies führt aber wiederum zum Genickbruch, da der unter anderem von John Huston inszenierte Film aufgrund seiner nicht funktionierende Komik den größten Kardinalfehler einer Komödie begeht und nur in einigen Momenten maximal zum Schmunzeln einlädt.

So reicht es nur für schwache 4 Punkte. Angesichts der tollen Besetzung, die viele Bond Veteranen bzw Stars der damaligen Zeit vor der Kamera vereint, dem sichtbaren Aufwand und einigen guten Ansätzen eine Enttäuschung.

Details
Ähnliche Filme