Review

Inhalt wurde hier ja schon diverse Male gut beschrieben. Eigentlich der Stoff für einen guten Thriller. Aber was hier trotz Lawrence Fishburne abgeliefert wird ist grauenhaft.

Auch meine Mitseher haben mich schon nach einigen Minuten von der Seite schräg angesehen und gesagt ..."was ist das den...".....so schlecht waren die Dialoge und der Ablauf der Handlung. Nach ca. 30 Minuten wurde abgebrochen weil es keiner mehr ertragen hat. Das ist die Wahrheit. Unglaublich aber wahr. Das gibts bei x-tausenden von Filmen die ich gesehen habe sehr sehr selten, ich glaube bis her nur 1-2 mal. Ich habe ihn mir dann alleine zu Ende angesehen ein paar Tage später.

Selten habe ich so flache Dialoge (Held mit Freundin, aber auch während der Folterszenen) und so schlechten Schnitt gesehen. Sicherlich macht auch die deutsche C-Movie Synchro einen guten Teil davon aus - aber nach den ersten 30 Minuten war ich nicht mehr gewillt umzuschwenken. Das ganze hat von der schauspielerischen Tiefe fast Porno Film Niveau, Lawrence F. mal ausgenommen, aber auch die Szenerie an sich wirkt total billig.

Dazu kommen noch die unglaubwürdigen Handlungen und Scherze nach der Verstümmelung. Und immer wieder die Rückblicke und die noch schlimmeren Dialoge mit der Freundin, diese haben ohne jeden Zweifel richtiggehend Schwarzwaldklinik oder Rosamunde Pilcher Niveau. Diese Tatsache lenkt so von der Story ab, dass diese sehr in den Hintergrund tritt. Das habe ich selten erlebt.

Ich würde mich absolut als Filmfreak bezeichnen und bin auch härtestem Trash nicht abgeneigt und einiges gewohnt zu konsumieren. Aber was hier gezeigt wird ist unter den oben genannten Fakten sehr niveauarm. Da kann auch das sehr konstruierte unvorhersehbare Ende nicht drüber hinweghelfen. Deshalb nur gnadenvolle 2/10 Punkten, einen mehr als die Tiefstwertung wg. Lawrence und der Story an sich. Für die Darbietung hätte ich 1/10 geben müssen.

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