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Warum nur hab ich wohl nie gelernt auf andere Menschen zu hören bzw. auf deren Meinung zu vertrauen. Hätte ich das nämlich getan, wäre ich genau so reich an Erfahrung, hätte jedoch nicht ca. 75 Minuten meines Lebens sinnlos in den Sand gesetzt. Der Grund hierfür heisst „Bloodshed“ und ist gleichzeitig das Erstlingswerk von Regisseur Jim McMahon. Und eines ist gewiss: Es war bzw. ist ein unterirdischer Einstand im Filmgeschäft.

Das einzige was der Film hat, ist ein ganz leichter Hauch einer Story. Das Negative daran ist unter anderem dass einfach nichts einen Sinn ergibt, der Film an Unlogik wohl kaum zu überbieten ist und die Inszenierung des ganzen obendrein wirklich unter aller Kanone ist. Entweder gab´s hier bei mir ein Erdbeben und mein Fernseher hat gewackelt, oder es war tatsächlich die Kameraführung. Die Schnitte sind einfach nur grauenvoll – irgendwie fehlt dabei total der Zusammenhang, was aber wiederum in perfektem Einklang mit der Story ist.

Auch die Darsteller dürften hierfür kein Geld bekommen haben – im Gegenteil: Vermutlich durften sie dabei noch zahlen um mitspielen zu dürfen, denn niemand sonst würde dieses Ensemble engagieren. Einfach unterirdisch. Ganze Acht Charaktere zählt der Streifen, Dialoge sind so gut wie nicht vorhanden. Die Synchro ist sowieso Bodenlos. Es gäbe jetzt noch tausend negative Punkte aufzuzählen, aber ich fasse mich an dieser Stelle kurz und vereine es in einer wohl treffenden Note. Nur keine 1, weil ich sicher bin dass es wohl noch schlechtere Filme auf diesem Planeten geben mag. Meine Empfehlung: Um „Bloodshed“ einen ganz großen Bogen machen!

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