Shizuko, die junge Frau aus dem ersten Teil des Remakes, wird nach Paris gerufen, da ein junger, begabter Maler einige S/M Bilder von ihr zeichnen möchte. Sie verlieben sich mehr oder weniger ineinander und fröhnen diversen Spielchen. Als Shizuko eine Untergrund Versteigerung von Sado Maso Artikeln besucht, und Bilder von ihr für viel Geld angeboten werden, meldet sie sich lautstark, und wird natürlich gehörig "gezüchtigt".
Wow. Was für ein Film! Der erste Teil des Remakes hat mir schon ausserordentlich gut gefallen, doch dieser Teil ist noch besser. Hierfür gibt es diverse Gründe.
Zunächst einmal bietet die Geschichte mehr Facetten, und ist alles in allem sinnlicher erzählt, als der erste Teil der neuen Reihe, der ja eher eine kalte und unbehagliche Athmosphäre verströmte. Die eher "dubiosen" Elemente fangen schon sehr früh an, auch wenn der Bondage Teil erst ziemlich am Schluss kommt. Desweiteren ist die Geschichte auch um einiges logischer und durchdachter, als dies bei diesen Filmen normalerweise der Fall ist, und bietet neben Sex und Erniedrigung auch eine Art dramatische Seite, die sich durch die Beziehungen der unterschiedlichen Charaktere ausmachen lässt.Sehr interessant!
Die SM Teil kommt natürlich auch nicht zu kurz, obwohl hier mehr auf Ästhetik, und weniger auf Sadismus geachtet wurde. Ob dies gut oder schlecht ist, muss jeder selbst entscheiden.
Fazit: FoS 2 Paris/Shizuko ist ein professioneller, interessanter und schön fotographierter Film, der eine Steigerung zum ohnehin schon guten Remake darstellt. Fans von FoS und japanischem Sexploitation können natürlich SOFORT zugreifen. Hoffen wir mal auf eine europäische Veröffentlichung.