Review

Inhaltsangabe :
Ein Frachtschiff welches sich auf dem Weg nach Italien befindet um seine für die Italienische Regierung bestimmte Ware abzuliefern wird auf offenem Meer von einem Monster zum kentern gebracht.
Der 1. Offizier des Schiffs kann sich mit einem Rettungsschlauchboot in Sicherheit bringen.
Seine Verlobte wird beim Versuch das Gummiboot zu erreichen von einem Hai gefressen.

Zu etwa der gleichen Zeit überfallen 2 Bankräuber ein Geldinstitut, richten ein Blutbad an und nehmen eine Geisel.
Anschließend wird die Flucht ergriffen, nicht ohne die Schmiere stehende Freundin eines der Gangster mitzunehmen. Sie werden von einer vermummten Gestalt vor „der Insel“ gewarnt, nehmen diese aber nicht ernst.

Zwischendurch wird ein sich den körperlichen Gelüsten hingebendes Pärchen ermordet. Der männliche Part fällt einer Bohrmaschine zum Opfer, der weibliche erliegt dem immer wieder aus dem nichts auftauchenden „Tentakel“, so scheint es.

Die nächste Szene zeigt einigen bunten Folterreigen live aus der Vorhölle mit den Hauptdarsteller Mister Oberdämon und diverse Opfer welche, hätte man’s gedacht, von Bohrmaschine und Tentakel gemeuchelt werden.

Wir beobachten nun die Flucht der Bankräuber in einem Motorboot, währenddessen die Geisel einen nicht von Erfolg gekrönten Fluchtversuch unternimmt.
Als Zwischenhighlight gibt es nun die Auflösung der im vorletzten Absatz vermeintlich getöteten Dame welche zu unserer Überraschung nämlich nur bewusstlos war, und in just diesem Moment wieder aufwacht, sich das leere Bett betrachtet in dem nur noch der blutige Bohrer steckt, und das Zimmer verlässt.
Zu diesem Teil des Films sei noch gesagt, dass an der Wand ein Kreuz hängt welches sich vor dem Mord dreht und beginnt Blut auszuschütten. Genießen wir diese tiefsinnige Metapher.

Die Lage auf der Insel spitzt sich zu als es der Geisel während einer schlimmen Meinungsverschiedenheit gelingt die Flucht zu ergreifen.
Ein Highlight jagt das nächste, als nun Maria, die Verlobte des Schiffbrüchigen, unerwartet auftaucht, ihrem Lover die Hintergrundgeschichte zu diesem Film erklärt, und ihn anschließend, zur Dämonin geworden, tötet.
Zurück zu den Räubern. Nachdem man die geflüchtete Geisel wieder gefunden hat, schneidet sich die Gangsterfrau an einer Mumifizierten Dämonenleiche. Nach einiger Zeit wird sie nun selbst auch zur einer solchen, tötet Antonio, beißt ihren Lover und wird von ihm erschossen.

Das große Finale bahnt sich an als die Armee ihren Weg auf die Insel findet, nachdem sich der Schlund der Hölle aufgetan hat und weitere Dämonen ausspie.

Zwischendurch gebiert das Mädel von Absatz 3 ein Dämonenkind.

Allerorts wird nun bis zum bitteren Ende geflohen, geschossen, gefressen, gestorben usw.

Kritik :
Was macht man an einem freien Wochenende wenn man zufällig eine Kamera gefunden hat, die Kumpels schon einen über den Durst getrunken haben und sich wie George und Quentin in „From dusk till dawn“ fühlen? Genau, man schaut im Geldbeutel nach ob man noch genug Kohle für ein paar Mädels hat die willens sind ihre Geschlechtsteile in die Kamera zu halten, und holt sich vom Wechselgeld ein paar Liter Theaterblut.
So, oder so ähnlich muss sich der Produzent dieses Streifens gefühlt haben.
Dieses Machwerk ist so erbärmlich das es einem die Tränen in die Augen treibt.
Das fängt bei der Schauspielerischen Leistung an. Dieses talentlose Gestrampel überhaupt mit dem Wort „Schauspielerei“ zu assoziieren ist eine fragwürdige Angelegenheit.
Weiter geht es bei den Dialogen: Belanglos, Stumpfsinnig, Plump bis nicht vorhanden. Und das sind noch die positivsten Attribute.
Minute für Minute ärgert man sich durch Gerede bei denen sich vergleichsweise „Erkan und Stefan“ als Intellektuelle Elite darstellen.
Man könnte sich problemlos jedes jemals für Filmkritiken erdachte negative Statement anbringen, allein dieses Tentakel, welches ich zu Anfangs noch für eine lebendig gewordene Fäkalwurst hielt, schreit in seiner Sinnlosigkeit zum Himmel.

Trotzdem ist es mir gelungen diesem Film 2 positive Aspekte abzuringen.
Zum einen ist der Effekt nett gelungen in dem Maria nach ihrer Ankunft auf der Insel versucht selbige zu verlassen. Kein Problem für Computer-Fachleute, bei dieser Low-Budget Produktion wohl aber erwähnenswert.
Zum anderen stechen die Splatter-Effekte gegen Ende des Films positiv heraus. Hätte man sich dieselbe Mühe beim Casting und Scripten gemacht wären ein paar Punkte mehr drin gewesen.

Da aber 1 die geringste mögliche Punktzahl ist und ein weiterer Punkt für die FX hinzukommt stellt 2 von 10 das absolute Maximum dar.

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