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Lost (9/10)

Jeremy Stanton, Stellvertretender Bankdirektor in einem kleinen Kaff, hat einen Banküberfall mit einigen Kumpanen geplant, und ist nun mit einer Sporttasche voll Dollars mit seinem Mercedes unterwegs. Er will mit einem Sportflugzeug an einem verabredeten Ort abhauen, und seine Frau und sein Kind mitnehmen.

Doch alles kommt anders als geplant. Seine Identität fliegt auf, er verfährt sich in der Wüste, und wird zu allem Unglück noch von einem Psychopathen verfolgt, der mit ihm den Coup gemacht hat. Mit Hilfe von einer Dame der Landkartenfirma wird er zum Flughafen gelotst, aber da wartet schon der Tod auf ihn.

Lost ist ein spannender Film, der vor allem von der Paranoia seines Hauptdarstellers lebt, der sich in der Wüste verfährt, und selbst bei der Auskunft der Kartenfirma nur wenig nützliche Auskünfte bekommt. In einer guten Szene kommt er nach langer Fahrt da an, wo er losgefahren ist. Er ist im Kreis gefahren.

Lost lebt auch von unerwarteten Wendungen (toter Polizist, Versteck hinter Plakatwand), und ist rasant geschnitten, mit Rückblenden gespickt und herorragend fotographiert. Der Film wird nie langweilig, und voraussehbar.

Warum der Film jedoch ab 16 ist, ist mir ein völliges Rätsel, da der Film beinahe ohne jede Gewalt auskommt. Aber Jugendschutz ist in Deutschland, trotz seiner nachweislichen Nutzlosigkeit, eh immer großgeschrieben worden.

Sehenswert.

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