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Wir haben es hier mit einer Blöde-Komödie ala DUMM UND DUMMER oder BUD & DOYLE zu tun. Natürlich nicht mit dieser Klasse wie die genannten Werke. Der Plot ist typischerweise platt, die Witze zünden nur äußerst selten und die Schauspieler sind gewohnt am overacten. Auch die Anspielungen dass der Film in die pure Kiffer-Ecke gehen könnte trügt. Allerdings hat der Film irgendetwas. Es macht doch einigermaßen Spaß zuzusehen. So haben wir hier großkotzige Rock-Dudes am Start und der Soundtrack macht mit Blue Öyster Cult, Black Sabbath oder Foghat auch nichts verkehrt. Wer auf diese Art Filme steht und womöglich auch sehr gerne den Rock And Roll-Lifestyle sieht, sollte mal einen Blick riskieren. Eine Vollkatastrophe sieht anders aus.
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Inhalt: Dieser Film erzählt die Geschichte einer Nacht. Einer Nacht in der Joe Connolly und Michael Hubbs, vollgekifft bis unter die Fußsohlen, versuchen sich die körperliche Gunst eines willigen weiblichen Gegenparts zu erhaschen. Während ihrer Reise durch Torrance haben sie immer wieder Visionen in denen eine Live-Version von BlueOysterCults 'Don't fear the Reaper' vorkommt. Kritik: Dieser Film ist völlig anspruchslos und proklamiert, ohne jeglichen moralischen Zeigefinger, den Genuss von Alkohol und Drogen. In Verbindung mit dem Soundtrack, dem albernen aber nicht dümmlichen Humor gerät man in einen Bann der einen bis zum Schluss nicht loslassen will. Sicher handelt es sich hier nicht um einen Meilenstein der Filmgeschichte, aber anschauen lohnt allemal, erst recht wenn man Wayne's World mochte. 6/10