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Mit „Charlie und die Schokoladenfabrik“adaptierte Regisseur Tim Burton ein Kinderbuch von Roald Dahl und machte daraus ein bildgewaltiges Kinoabenteuer.

Charlie ist ein kleiner Junge,der in ärmsten Verhältnissen mit seiner großen Familie lebt.
Nicht weit von ihm entfernt steht die Schokoladenfabrik von Willy Wonka.Ihn und das Innere der Fabrik hat seit vielen Jahren niemand mehr gesehen.Da veranstaltet Wonka ein Gewinnspiel:In 5 seiner Schokoladentafeln sind goldene Eintrittskarten versteckt,die es 5 Kindern ermöglichen soll,seine Fabrik von innen zu bestaunen,Charlie ist einer von ihnen…

Tim Burton zog mal wieder alle Register seiner kreativen Ideen und schuf eine wahre Bilderflut,die einen in absolutes Staunen versetzt.
Farbenprächtige Dekorationen sind da nur das sprichwörtliche Sahnehäubchen.
Wohin das Auge blickt ist alles märchenhaft und verzaubert,riesige Räumlichkeiten,geradezu Traumlandschaften wurden erschaffen.
Hinzu gesellen sich irrwitzige Ideen wie ein gläserner Fahrstuhl,der in alle Richtungen fahren kann und dressierte Eichhörnchen,die für Wonka Nüsse knacken.

Johnny Depp zeigt einmal mehr seine Vorliebe für skurrile Typen und spielt gewohnt brillant,oscarverdächtig.Der Score von Burtons Lieblingskomponisten Elfman ist wie immer perfekt.
Einziger Kritikpunkt ist die etwas überspitzte Darstellung der vier anderen Kinder,die allesamt verzogen sind und ein Spiegelbild ihrer Eltern darstellen,die daraus resultierende Moral ist vielleicht etwas dick aufgetragen.
Ansonsten ist Burtons Film ein wunderbarer Märchentrip und ein wahrlich süßes Kinoerlebnis.
8 von 10 Punkten

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