Na endlich mal wieder ein schicker No-Brainer, der mit Klischees und Logiklöchern so groß wie die Jets selber daherkommt. Am meistern verwundert hat mich jedoch, dass einer der 3 vermeintlichen Hauptakteure relativ früh den Löffel am Berg abgibt. Hier sind in knapp 2 Std mehr CGI Effekte reingedrückt worden als in der neuen SW Trilogie, mal abgesehen davon, dass man selten bis gar nicht was erkennen kann, denn dass menschliche Auge nimmt nicht mehr als 24 Bilder pro Sekunde wahr*g. Ein neuer Superjet mit neuronalen (!!!!) Verbindungen (schon klar...) kriegt bei einem Testflug mit unseren 3 Hauptprotagonisten einen Blitzschlag (!!!) ab und bekommt ähnlich wie damals Nr. 5 einen Kurzschluß, hat auf einmal Gefühle und trifft eigenmächtig Entscheidungen, lernt nebenher noch die wichtigsten menschlichen Charaktereigenschaften. Der spindeldürre Handlungsstrang wird nebenbei abgefertigt und versucht zum Schluß, noch Spannung und Heldentaten aufkommen zu lassen. Besonders in der ersten Hälfte werden in unpassenden Situationen pseudocoole Oneliner abgelassen. Was das Drehbuch für den Soloauftritt von Frau Biel da losgelassen hat, spöttet jeder Kampfausbildung. Fliegerfreaks haben an den schnellen Schnitten beim Flug sicher ihren Spaß (evtl. können die da sogar was draus erkennen), aber spätestens die Nachtszenen/Angriffe bleiben fast nur schwarz dass man sich selber aussuchen darf, was gerade und als nächstes passiert. Hätte man einen etwas ruhigeren Regisseur als Mr. Fast Furious/Triple X hier rangelassen, hätte da evtl. was draus werden können, man muss es ja nicht immer so extrem übertreiben. Die Amis und ihre Militärmaschinerie, wie wir sie kennen und...lieben...?!?. Für einige Szenen, in denen man was erkennen kann und sich nicht über den Rest aufregen muss, 2/10.