Ein Blitzschlag sorgt dafür, dass ein Tarnkappenbomber mit künstlicher Intelligenz durchdreht. Die Navy-Piloten Ben, Kara und Henry wollen das Teil gegen den Willen ihres Vorgesetzten zerstören ...
Ein selten dämlicher Film mit einer lachhaften Story. Ein Stealth-Bomber, der selbst denkt und handelt ist auch für mich fast zu viel des Guten! Hinzu gesellt sich die typische Hollywood-Schwarz-weiß-Malerei. Die Navy ist lieb, die Nordkoreaner sind ganz böse.
Beachtlich sind die Stars in diesem millionenschweren Kinoflop. Angefangen von Josh Lucas ("Poseidon") über Jamie Foxx ("Collateral") bis hin zu Sam Shepard ("Back Hawk Down"). Sie alle verblassen schon in den ersten Minuten, wenn Rob Cohen ("Daylight") ein wahres Effektfeuerwerk abbrennt. Und hier lag sicherlich auch die Intention des Regisseurs. Ihm ging es keineswegs um anspruchsvolle, intelligente Actionkost. Rob Cohen wollte lediglich mit Effekten klotzen - und das ist ihm gelungen! Manchmal hätte ich mir aber ein paar Tricks außerhalb des Rechners gewünscht, auch wenn das Gezeigte spektakulär ist und fast wie "Star Wars" abgeht. Immerhin gibt es ein paar gigantische, handgemachte Explosionen, die zusätzlich zum Computerkram zu gefallen wissen.
Fazit:
Ganz, ganz hanebüchene Story mit endlosen Klischees. Dafür entschädigen Top-Action und fantastische Tricks. "Stealth" ist also nicht so schlecht, wie er hier dargestellt wird. Zudem ist der zu 85 Prozent in der Luft spielende Film keine Sekunde langweilig. Es scheppert von Beginn an! Allerdings zeigt "Stealth" auch, wie wenig Old-School-Tricks heute noch in slochen Blockbustern Anwendung finden. Insofern scheinen Maschinen die Menschen wirklich bald zu ersetzen; so wie es der intelligente Kampfjet in diesem Film vormacht. 7/10 Punkten.