8
"RED EYE" ist in meinen Augen nicht mehr als ein solider, durchaus spannender Thriller, der leider irgendwie an Tempo verliert, da man eigentlich zu Beginn weiß, wer hier der Böse, und wer das Opfer ist, und als die beiden dann gelandet sind, ist eigetlich entgultig die Luft raus, da ja Keith auch scon gerettet ist. Dass das Ende so aprupt kommt leigt vll auch an der sehr kurzen Spielzeit von max. 72Min Film. Die FSK 12 finde ich evtl n bißchen zu lasch, da das Röcheln (etc.) des Bösen irgendwie schon hart rüberkommt. Naja, spannende, kurzweilige Unterhaltung 8/10
6
Unlogische Handlungen dominieren diesen Film, eine nervige Hauptdarstellerin quält den Zuschauer um ihn dann urplötzlich durch kampfamazonengleiche Entschlossenheit zu überraschen, ein Bösewicht überzeugt als solcher, hat aber als anfänglicher Gentlemen eine viel zu beschissene Hackfresse um auch nur ansatzweise einen sympathischen Eindruck zu machen und driftet gen Schluss durch Halstuch vor Luftröhrenschnitt :-) ins Lächerliche ab. Die Spannung ist solide, die Klischees voll ausgenutzt, die zwei krachenden Actioneinlagen sind optisch gut gelungen, aber überzeugend ist was Anderes! Alles in allem ein ziemlich durchschnittlicher Thriller mit teilweise guten aber auch schlechten Dialogen, teilweise spannend jedoch ebenso unlogisch wie unglaubwürdig und zudem noch öfters mal mit durch ihre Handlungsweisen nervende Hauptdarsteller. Gut dass der Spuk nach einer Stunde und 13 Minuten !!! schon wieder vorbei ist und damit reif zum Vergessen. 6 von 10 Punkten
3
In letzter Zeit häufen sich die amerikanischen Filme mit total an den Haaren herbeigezogener Handlung, und absolut unverständlicher und nach einem anscheinend neuem Klischee unlogisch handelnder Hauptdarsteller. Wie kann man sich sonst erklären,daß eine selbstbewußte Hotelmanagerin sich in einem Flugzeug von einem Unbekannten,der behauptet,ihren Vater zu ermorden, erpressen läßt, dann nach der Landung plötzlich wieder stark wird,ihn verletzt, flieht (vor wem?)und ohne Kontrolle das Flugzeug und den Flughafen verläßt.Der Erpresser jagt ihr natürlich am Flughafen ohne irgendwelcher Kontrollen hinterher. Es ist bedenklich,daß solche unsinnigen Filme den Sprung ins Kino schaffen. Traurig,daß Wes Craven für diesen Schwachsinn verantwortlich zeichnet.
6
Fast die gleiche Story wie bei "Gegen die Zeit", der dann aber doch auch auf jeden Fall besser besetzt (Johnny Depp, Christopher Walken) war, als Red Eye. Aber ansonsten doch wirklich gute Ansätze, zum Beispiel alles in einen Flieger zu stecken, siehe Flugangst etc...! Trotz der nicht allzu neuen Story, und der wenig bekannten Schauspieler ( nennen wir mal Brian Cox, Jack Scalia, tststs dachte der wäre schon lange tot) ein solider Thriller den man sich gerne mal geben kann, wenn es einem zu langweilig wird. 6/10 Punkte
5
Wes Craven schlägt wieder zu, diesmal nicht im Horror, sondern im Thrillergenre. Die Grundidee/Story ist zwar nicht neu, aber gut im Ansatz. Sehr kurzweilig mit ca. 72 min., wird anfangs gut Spannung aufgebaut und auf die Charaktere eingegangen. Trotz des eigentlichen Ernstens gibts auch mal komische Momente, die Darsteller überzeugen soweit auch. Was dem Film aber die meisten Punkte kostet sind die Logikfehler mitten im Skript so zwischendurch, wie der aufgemalte Hilfeschrei auf dem Spiegel der Flugzeugtoilette oder die Hinweise im Buch. Dass das nicht klappt war vorher klar. Gibts in der ersten Hälfte eher ruhige Psychospielchen, findet in den letzten 10 Min. fast nur noch Action statt. Gehts um ein bestimmtes Zimmer und dann wird doch mit einer Rakete die halbe Etage wegradiert. Die Handlung hätte man noch etwas auffeilen können, hätte ein echter Geheimtipp werden können. Netter kleiner Thriller für zwischendurch, von dem aber nicht viel hängen bleibt. 5/10
4
Kein Grund für einen Blockbuster Ganze 80 min. dauert der Thriller, dessen Überraschungseffekte natürlich um so besser funktionieren, umso weniger man von der Handlung vorher weiss und Spass macht das stellenweise auch. Dennoch die Raffinesse übersteigt auch nicht wesentlich den mittelklassigen B-Movie "Final call". Ähnlich unsympathisch und eindimensional sind auch die handelnden Personen, zu denen ich kein empathisches Gefühl aufbauen konnte und das Serial Killer-Ende ist bekannt aus etlichen Filmen, auch von Craven selbst. Assoziationen zur Gesamtqualität des Films: Final call, Fatale Begierde - also all jener Thriller-Trash mit guter Idee und schlechtem Drehbuch.
4
Leider konnte der neue Wes Craven die hohen Erwartungen des Trailers nicht erfüllen. Die erste Hälfte ist durchaus gelungen, die Atmosphäre entwickelt sich vom typischen Ami-Small-Talk in eine recht bedrückende Atmosphäre. Beim Verlassen des Schauplatzes Flugzeug verliert der Film aber total seine Glaubwürdigkeit: Russische Attentäter, schwachsinnige Action und und und.. Regieleistung von Mr. Craven war ok. Das Drehbuch weist leider nach der ersten Hälfte etliche Schwächen auf und der ganze Film kippt nach spannendem Anfang in eine satirische Farce, so dass man gar nicht weiss, ob man nun lachen oder weinen soll. Die Darsteller machen ihre Sache ganz gut, man beschränkt sich aber eh fast nur auf Rachel McAdams und Cilian Murphy. Der Rest ist unscheinbar... Schade, schade, viel mehr wäre möglich gewesen.