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Tom Hollands "Langoliers" präsentiert eine recht atmosphärische, mit einigen bizarr-kreativen Parallelwelt-Einfällen versehene Zeitreisen-Story nach Stephen King, die jedoch zugleich einige gewichtige negative Begleiterscheinungen mit sich bringt: So zieht sich der 180 Minuten-Zweiteiler gerade in den dominierenden Flughafenterminal-Szenen teilweise doch erheblich und hält sich nur allzu gerne mal mit völlig unnötig langen Dialogen auf. Das ärgert besonders deswegen, weil inhaltich quasi nichts dabei rumkommt, die Story bis zum Eintreffen der mysteriösen "Langoliers" mehr oder weniger auf der Stelle tritt und manche Charaktere (auch aufgrund schwacher Darstellerleistungen, Ausnahmen David Morse und Dean Stockwell) zunehmend unglaubwürdig bis nervtötend erscheinen.
Alles andere als zeitgemäß erscheinen zudem die Langoliers-CGI-Effekte. Hier hätte man vielleicht gleich auf alternative Tricktechniken zurückgreifen sollen, als den Zuschauer mit derartigen, selbst für 1994 unterirdischen Grotteneffekten zu quälen!
Naja, spannend ist das Ganze ja noch einigermaßen (sogar bis zur letzten Minute!), weswegen man sich "Langoliers" ruhig mal in Ermanglung filmischer Alternativen antun kann. Technisch und tempomäßig kocht Regisseur Tom Holland aber deutlich auf TV-Sparflamme, was ein bisschen schade ist angesichts des wirklich coolen Szenarios...

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