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Nachdem sich Van Damme mit Filmen wie Cyborg, Universal Soldier oder Ohne Ausweg ein Standing erarbeitet hatte, klopfte der belgische Kampfstar mit Timecop sowie Sudden Death endgültig an der Pforte zur A-Riege in Hollywood an.


Im Jahr 1863 stellt sich ein einzelner Mann einem von fünf Soldaten begleiteten Goldtransport der Konföderierten Armee entgegen und fordert die Herausgabe des Edelmetalls. Als die Soldaten auf ihn anlegen, erschießt er sie mit unter seinem Mantel verborgenen, zu dieser Zeit noch nicht existierenden Maschinenpistolen. Die CIA stellt 1994 fest, dass Terroristen Goldbarren mit Stempel der Konföderierten für Waffenkäufe nutzten. Um solchen kriminellen Zeitreisen Einhalt zu gebieten, wird die so genannte „Time Enforcement Commission“ (TEC) gegründet, die die Delinquenten aufspürt, ihre Handlungen rückgängig macht und die unbeeinflussten Zeitabläufe wiederherstellt. Als Leiter der Kontrollkommission des Senats für verdeckte Operationen meldet sich der US-Senator Aaron McComb.

2004 ist der ehemalige Polizist Max Walker einer der TEC-Agenten. Dieser verlor 1994 durch einen Anschlag seine Frau Melissa. Ihm selbst rettete seine kugelsichere Weste das Leben vor den Schüssen der Gangster, die ihn für tot hielten, als er vor seinem Haus zusammenbrach, während kurz darauf eine Explosion das Haus zerstörte und seine Frau tötete. Ein Auftrag führt Max in die Zeit der Weltwirtschaftskrise, in der er seinem TEC-Kollegen Lyle Atwood nachspürt. Dieser kauft billig Ölaktien. Atwood gesteht Walker, dass dies im Auftrag des Senators McComb geschieht, der auf diese Weise den Wahlkampf für seine Präsidentschafts-Kandidatur finanzieren will....



Auch wenn der Film von Regisseur Peter Hyams wie nahezu jeder Film, der sich mit der Zeitreise Thematik beschäftigt, nicht immer logisch durchdacht ist, überzeugt dieser auch im Jahr 2025 absolut.

So präsentiert sich sein Hauptdarsteller in physischer Hinsicht in Topform und auch Schauspielerisch macht dieser eine gute Figur. Der Rest des Cast liefert den nötigen Support und Ron Silver gibt einen herrlich fiesen Schurken ab. Zudem kommt das ganze mit ordentlich Tempo daher und die Ausflüge in die Vergangenheit sind teils aufwendig sowie überzeugend umgesetzt.

Die Action-Sequenzen lassen ebenfalls keine Wünsche offen und eine gesunde Härte, die man sie heutzutage in Blockbuster Filmen manchmal vermisst, wird ebenfalls geboten.


So reicht es für lockere 8 Punkte, für einen der besten (Action) - Filme die man in der Filmografie von Van Damme findet. 

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