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Schrullige alte Frau lebt in einem stillgelegten Spa, wo es angeblich vor Geistern und Kannibalen nur so wimmelt… Erneut liest sich die Story auf dem Papier spannender, als es die wirkliche Umsetzung ist. Zum Beispiel hat die investigative Reporterin eine Ewigkeit nichts anders zu tun, als durch die Gänge zu huschen, um gewisse Dinge dort merkwürdig zu finden.  Damit stellt sich Grindhouse ein weiteres Armutszeugnis aus – wer sich bei ähnlich verwirrtem Zeugs wie „Pigs“ oder „Don´t Open the Door“ schon zu Tode gelangweilt hat, kann hier gleich nahtlos weitermachen. Einzig und allein die zum Teil völlig überagierenden Anti-Mimen sind eine Erwähnung wert, doch ist deren wildes Overacting leider nicht so lustig, um die bierselige Trashparty steigen zu lassen. Statt einem Vorgänger zum Troma-Klassiker „Muttertag“ gibt es lahmen Horror im Geisterhaus und mit dem so gerne zitierten TCM wollen wir besser gar nicht um die Ecke kommen. 98 Prozent der Menschheit werden diesen Schrott eh nie sehen und das ist gut so! Der Rest wird „Warlock Moon“ als absolute Zumutung empfinden! Ein echter Flop! 

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